Der Kanton Luzern hat die Steuersoftware für natürliche Personen von Grund auf erneuert. Weil sich ausserordentlich viele Personen, die mit der neuen Software nicht zurecht kommen, beim Helpdesk melden, ist dieser derzeit überlastet. Der Kanton baut deshalb die Kapazitäten «deutlich» aus.
Individualbesteuerung
Der Bundesrat prüft eine Individualbesteuerung mit und ohne Kompensation. (Symbolbild) - Pixabay

In einer Medienmitteilung stellt die Staatskanzlei in Aussicht, dass sich die «angespannte Situation beim Helpdesk» in den nächsten zwei bis drei Wochen dadurch wieder normalisieren sollte.

Die neue Software funktioniere gut, in der Einführungsphase entdeckten Anwender laut der Staatskanzlei jedoch «einige, kleinere Fehler», die sie dem Helpdesk meldeten. Diese seien umgehend korrigiert worden. Die Fehlermeldungen trugen neben den Anfragen zu technischen Problemen zur Überlastung des Helpdesks bei.

Der Kanton empfiehlt deshalb, mit Anfragen etwas zuzuwarten. Die Frist zur Einreichung der Steuererklärung könne bei Bedarf online verlängert werden.

Die Steuersoftware für natürliche Personen war auf die Steuerperiode 2020 erneuert worden, weil die alte Software nach 15 Jahren das Ende ihres Lebenszyklus erreicht hatte.