Grüne

    Junge Grüne LU: Erster antikapitalistischer CSD verlief friedlich

    Junge Grüne Luzern
    Junge Grüne Luzern

    Luzern,

    Am 22. August fand in Luzern der erste antikapitalistische CSD Luzern statt. Über 300 Teilnehmende zogen friedlich vom Theaterplatz bis ins Vögeligärtli.

    Luzern
    Der Demonstrationszug des «antikapitalistischen CSD» am 22. August 2026 bewegte sich durch die Luzerner Innenstadt Richtung Vögeligärtli. - zVg

    Am 22. August 2026 fand erstmals der antikapitalistische CSD Luzern statt. Organisiert wurde er von den Jungen Grünen Luzern und der Juso Luzern. Über 300 Teilnehmende trafen sich am frühen Nachmittag auf dem Theaterplatz, um für queere Rechte zu demonstrieren.

    Nach einer Rede von den beiden organisierenden Parteien zog die Demonstration los, um durch die Luzerner Innenstadt zu spazieren. Nach einem Redebeitrag des Feministischen Streiks Luzern auf dem Schwanenplatz, zogen die Demonstrierenden weiter via Seebrücke und Seidenhofstrasse, worauf die Laufkundgebung im Vögeligärtli endete.

    Kein Platz für Rechtsextremismus in Luzern

    Für die Organisatoren war der CSD Luzern ein voller Erfolg. Mitorganisator Finn Krummenacher sagt: «Es freut uns unglaublich, dass bereits bei der ersten Ausgabe des CSD so viele Teilnehmende erschienen sind.» Das zeige, dass in Luzern ein Bedürfnis für mehr queere Sichtbarkeit und Safer Spaces bestehe.

    «Wir erleben momentan einen extremen Backlash. Unsere Rechte werden vermehrt wieder angezweifelt und angegriffen. Das Erstarken des Rechtsextremismus in der Schweiz und international kann für queere Menschen lebensgefährlich sein. Insbesondere auch für Personen mit trans*-Identität».

    Luzern habe heute erneut gezeigt, dass es hinter der queeren Community steht. Und das Rechtsextremismus hier keinen Platz habe.

    In Zukunft soll ein Kollektiv den CSD organisieren

    Die Organisatoren wollen deshalb am Erfolg von der ersten Ausgabe des CSD anknüpfen. «Es soll nächstes Jahr und darüber hinaus unbedingt wieder einen antikapitalistischen CSD Luzern geben!», meint Krummenacher. Man wolle jedoch den CSD langfristig parteiunabhängig gestalten.

    So soll im Nachgang zur Demonstration ein Kollektiv aufgebaut werden, dass den CSD Luzern in Zukunft organisiert. Klar sei jedoch schon jetzt, dass der CSD weiterhin intersektional, antikapitalistisch und radikal queer und sichtbar bleiben soll.

    Kommentare

    User #5241 (nicht angemeldet)

    Ich verstehe immer noch nicht wo Ihr diskriminiert werdet. Ihr könnt Euch ausleben, lieben wie Ihr wollt. Warum sucht Ihr ein Feindbild. Leben und leben lassen. Radikal sind Eure Gedanken gegenüber Menschen denen es einfach zuviel Regenbogen ist. Wie Corona Skeptiker wirbelt Ihr durch die Gegend und keiner scheint es zu interessieren. Als 80er Kind haben wir offen alles ausprobiert und keiner hatte was dagegen. Schaut weniger auf Euer Handy und mehr in die Welt. Lernt zuerst mal Euch zu lieben, offen mit Euch untereinander umzugehen als anderen die Schuld zu geben, dass man Euch nicht beachtet. Und dies ohne Medien, Handys, die Euch manipuliert haben. Ihr seit wichtig, ein Teil unserer Gemeinschaft, Ihr gehört zu uns, wie wir zu Euch.

    User #3276 (nicht angemeldet)

    Beim SEM gleich damit anfangen. Wir brauchen Pilotprojekte

    Weiterlesen

    Luzern Stadt Vierwaldstättersee Panoramaansicht
    Luzern
    15 Interaktionen
    Luzern

    MEHR GRüNE

    9 Interaktionen
    Luzern
    Hans-Ulrich Bigler. - Nau.ch
    1'865 Interaktionen
    Bigler
    ÖV-Abbau droht: Grüne fordern Stadtrat zum Handeln auf
    35 Interaktionen
    Wil SG
    Christian Imark Marionna Schlatter
    1'180 Interaktionen
    Ab 2030

    MEHR AUS STADT LUZERN

    Kanton Luzern
    1 Interaktionen
    Kanton Luzern
    2 Interaktionen
    Luzern
    Kanton Luzern
    Kanton Luzern
    Kanton Luzern
    1 Interaktionen
    Kanton Luzern