Kanton Luzern: SP verlangt neue Kulturstrategie bis 2040
Im Kanton Luzern fordert die SP mit einer Motion von Kantonsrat Urban Sager einen neuen Planungsbericht zur Kulturförderung ab 2030.

Mit einer Motion verlangt Kantonsrat Urban Sager vom Regierungsrat die Erarbeitung eines neuen Planungsberichts zur Kulturförderung ab 2030. Nachdem die zentralen Vorhaben des Planungsberichts von 2014 umgesetzt oder eingeleitet wurden, soll eine neue kulturpolitische Strategie die Weichen für die Entwicklung der Luzerner Kulturlandschaft bis 2040 stellen.
Die Luzerner Kulturförderung hat sich in den vergangenen Jahren stark weiterentwickelt. Dazu gehören der Aufbau der regionalen Kulturförderung, die Weiterentwicklung der Finanzierung von Kulturinstitutionen sowie die Neuorganisation der kantonalen Kulturverwaltung. Nun braucht es eine Gesamtschau darüber, wie Kulturförderung, Kulturerbe und kulturelle Teilhabe in Zukunft ausgestaltet werden sollen.
«Der bisherige Planungsbericht hat die Luzerner Kulturpolitik während mehr als zehn Jahren geprägt. Es ist Zeit, die nächsten Entwicklungsschritte festzulegen und die Kulturpolitik auf die Herausforderungen bis 2040 auszurichten», sagt Urban Sager.
Der neue Planungsbericht soll unter anderem Fragen der kulturellen Teilhabe, der Kulturinfrastruktur, der Nachwuchs- und Talentförderung, der fairen Arbeitsbedingungen, der Digitalisierung sowie der Bedeutung von Kultur für Standortattraktivität und Tourismus behandeln. Ebenso soll die Rolle von Kanton, Gemeinden und Regionen in der Kulturförderung überprüft und weiterentwickelt werden.
«Kultur schafft Zusammenhalt, Identität und Lebensqualität. Damit dies auch künftig gelingt, braucht der Kanton eine klare kulturpolitische Perspektive und verlässliche Leitlinien für die kommenden Jahre», so Kantonsrat Sager.
Mit der Motion fordert die SP eine breit abgestützte Auslegeordnung, die den kulturellen Entwicklungen und gesellschaftlichen Veränderungen Rechnung trägt und die Luzerner Kulturpolitik strategisch weiterentwickelt.










