Luzern: 155 neue Fachleute für Soziale Arbeit und Pflege
Die Hochschule Luzern hat am Freitag, 11. September 2026, im Verkehrshaus in Luzern 155 Absolventinnen und Absolventen ihre Diplome überreicht.

Am Departement Soziale Arbeit der Hochschule Luzern (HSLU) haben 115 Studierende ihr Bachelor-Studium in Sozialer Arbeit und 26 in Pflege abgeschlossen. 14 Absolventinnen und Absolventen dürfen sich über ihr Master-Diplom in Sozialer Arbeit freuen. Gefeiert wurde erstmals unter neuer Leitung: Jörg Haslbeck steht dem Departement seit Anfang September vor.
Die HSLU hat den 155 Absolventinnen und Absolventen am Freitag, 11. September 2026, im Verkehrshaus der Schweiz zu ihren erfolgreichen Abschlüssen gratuliert. Die Begrüssung übernahm Jörg Haslbeck. Er hat das Departement Anfang September von Dorothee Guggisberg übernommen, die es seit 2016 geleitet hatte.
In ihre Amtszeit fielen unter anderem der Aufbau des Fachbereichs Pflege und der Umzug an den Campus Luzern Bahnhof. Jörg Haslbeck freut sich über die zahlreichen neuen Fachkräfte: «Sie treten mit fundiertem Wissen und einer kritisch-konstruktiven Haltung in die Praxis ein und gestalten dort den gesellschaftlichen Wandel aktiv mit.»
Soziale Arbeit mit drei Studienrichtungen
Von den 115 Bachelor-Absolventinnen und -Absolventen der Sozialen Arbeit vertieften sich 41 in der Studienrichtung Sozialarbeit. 56 wählten den Schwerpunkt Sozialpädagogik und 18 den Schwerpunkt Soziokultur. Die Hochschule Luzern ist die einzige Fachhochschule der Deutschschweiz, die alle drei Vertiefungen anbietet. Weitere 14 Absolventinnen und Absolventen konnten ihr Master-Diplom entgegennehmen.
Die Soziale Arbeit bildet das Dach für verschiedene Berufe im Sozialbereich. Die Absolventinnen und Absolventen sind nach dem Abschluss ihres Bachelor-Studiums ausgebildete Sozialarbeiterinnen, Sozialpädagogen oder Soziokulturelle Animatorinnen und übernehmen wichtige Aufgaben in der Berufswelt. Sie arbeiten beispielsweise in Sozialdiensten, Beratungsstellen, im Kindes- und Erwachsenenschutz, in sozialpädagogischen Einrichtungen, in Schulen oder in Quartier- und Kulturtreffpunkten mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und älteren Menschen.
Das Master-Studium baut auf diesem Wissen auf und vermittelt zusätzlich politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Aspekte der Sozialen Arbeit.
Pflege: 26 weitere Fachpersonen für die Zentralschweiz
26 Absolventinnen und Absolventen schlossen den Bachelor-Studiengang in Pflege ab. Der Studiengang wurde im Herbst 2024 eingeführt; es handelt sich damit um den zweiten Jahrgang, der ihn abschliesst. Mit dem Bachelor erweitern diplomierte Pflegefachpersonen ihr Tätigkeits- und Kompetenzprofil: Sie übernehmen Aufgaben in der Pflegeentwicklung, setzen evidenzbasierte Erkenntnisse in die Praxis um, wirken an Qualitäts- und Veränderungsprozessen mit und gestalten die interprofessionelle Zusammenarbeit in der Praxis aktiv mit. Die Absolventinnen und Absolventen treffen auf einen Arbeitsmarkt, der dringend Fachkräfte sucht.
Die Hochschule Luzern baut ihr Engagement im Gesundheitsbereich seit Jahren aus: Gemeinsam mit dem Luzerner Kantonsspital führt sie seit 2025 die schweizweit erste Brückenprofessur in Pflege, die Forschung und Praxis direkt verbindet. Zudem ist sie Teil des Gesundheitsclusters Zentralschweiz, in dem sie mit dem Bildungszentrum XUND und der Universität Luzern zusammenarbeitet.
Die Departemente Wirtschaft und Soziale Arbeit laden am 21. November 2026 zum ersten gemeinsamen Infoanlass ein: im «Perron» am Campus Luzern Bahnhof, das im Februar 2026 eröffnet wurde.








