In der Stadt Luzern sollen das Servicegebäude mitsamt den Lindenbäume am Bundesplatz erhalten bleiben, und die touristische Vermietung von Wohnungen soll auf 90 Nächte pro Jahr beschränkt werden. Dies fordern zwei Initiativen, über deren Zustandekommen die Stadt am Freitag informierte.
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Ein Schlüssel mit einem Airbnb-Anhänger und eine Herzlich-Willkommen-Karte liegen in der Wohnung eines Airbnb-Gastgebers. - dpa

Nötig sind pro Initiative 800 Unterschriften. Das Anliegen der SP, die temporäre Vermietungen im grossen Stil beschränken will, unterzeichneten 1511 Personen. Die Initiative «Wohnraum schützen - Airbnb regulieren» sei somit zustande gekommen, schreibt die Stadt.

Genau 1200 gültige Unterschriften kamen für den Erhalt des Servicegebäudes und der Lindenbäume am Bundesplatz zusammen. Das Initiativkomitee fordert, im architekturhistorisch wertvollen Gebäude von 1933, das von den städtischen Werken genutzt wurde, solle ein Café untergebracht werden.

Der Stadtrat hat nun zwölf Monate Zeit, dem Parlament einen Bericht und Antrag zu den beiden Initiativen zu unterbreiten.

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