Entwicklungsbericht 2025: FDP Luzern zieht positives Fazit
Die FDP.Die Liberalen Luzern zieht insgesamt ein positives Fazit zum Entwicklungsbericht 2025. Kanton und Gemeinden stehen finanziell auf einer soliden Basis.

Die FDP.Die Liberalen Luzern nimmt den Entwicklungsbericht 2025 zur Kenntnis und zieht insgesamt ein positives Fazit.
Der Bericht zeigt: Kanton und Gemeinden stehen finanziell auf einer stabilen Grundlage, auch wenn sich die Entwicklungen regional zunehmend unterschiedlich gestalten.
AFR18-Ausgleich stärkt Gemeinden nachhaltig
Besonders begrüsst die FDP, dass zwischen Kanton und Gemeinden eine Einigung zum Ausgleich der Folgen der Aufgaben- und Finanzreform 2018 (AFR18) erzielt werden konnte.
Dass der Kanton künftig stärker bei den Ergänzungsleistungen mitträgt, reduziert das finanzielle Risiko für die Gemeinden spürbar und sorgt für mehr Verlässlichkeit im System.
Gemeinsame Digitalisierung mit Augenmass vorantreiben
Richtig ist aus Sicht der FDP auch die gemeinsame Finanzierung der E-Government-Plattform. Dass Kanton und Gemeinden die Kosten je hälftig tragen, ist sachgerecht.
Die Digitalisierung der Verwaltung bleibt ein Schlüsselprojekt. Sie muss konsequent weiterentwickelt werden, ohne neue Ungleichgewichte zu schaffen.
Finanzielle Stärke gezielt einsetzen
Der Bericht zeigt eine klare positive Entwicklung der kantonalen Finanzen in den letzten Jahren. Die Verschuldung ist bei wiederkehrenden Überschüssen gesunken.
Vor diesem Hintergrund unterstützt die FDP, dass bei der Neuorganisation der Kulturförderung und der Kita-Finanzierung bewusst auf eine haushaltsneutrale Lösung verzichtet wird.
Wo sinnvoll, darf der Kanton Verantwortung übernehmen und gezielt investieren.
Regelmässiges Monitoring ist notwendig
Die FDP begrüsst zudem, dass der Entwicklungsbericht künftig alle sechs Jahre aktualisiert werden soll. Angesichts der Vielzahl an offenen und kommenden Herausforderungen ist ein solches Monitoring unerlässlich, um Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und Fehlanreize zu vermeiden.
Der Entwicklungsbericht bestätigt: Die Zusammenarbeit zwischen Kanton und Gemeinden funktioniert, muss aber laufend beobachtet werden. Bei Fehlentwicklungen muss auch künftig wieder korrigierend eingegriffen werden.










