Stadt Luzern

Bahnhofplatz im Umbau: So rollt der Busverkehr ab Mai 2026

Nau.ch Lokal
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Luzern,

Ab 18. Mai 2026 entstehen am Bahnhof Luzern und an der Pilatusstrasse neue Bushaltekanten. Dies führt bis Dezember zu Sperrungen und geänderten Abfahrtsorten.

Pendler am Bahnhof Luzern.
Pendler am Bahnhof Luzern. - Nau.ch / Simone Imhof

Wie die Stadt Luzern berichtet, beginnen ab dem 18. Mai 2026 die Bauarbeiten für zusätzliche Bushaltekanten am Bahnhof Luzern. Das Projekt sieht eine neue Doppelhaltekante entlang der Pilatusstrasse in Richtung Kantonalbank vor.

Zusätzlich werden die Haltekanten im Bereich der Kanten C bis F beim Torbogen neu organisiert. Die Massnahmen sind ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung des öffentlichen Verkehrs (ÖV) in der Stadt und Agglomeration mit neuen Durchmesserlinien. Die Arbeiten dauern bis Mitte Dezember 2026.

Umleitungen am Bahnhofplatz

Während der Bauphase vom 18. Mai 2026 bis voraussichtlich am 12. Dezember 2026 kommt es zu grösseren Einschränkungen auf dem Bahnhofplatz in Luzern. Der Baustellenbereich erstreckt sich zwischen der Haltekante C und F (beim Torbogen).

Dieser Teil des Platzes wird für die Bauarbeiten entsprechend gesperrt. Deswegen verkehren zahlreiche Buslinien während der Bauzeit an anderen Haltekanten. Die Linien 11 und 18 fahren zudem ab 18.5.2026 bis 12.12.2026 nur bis/ab Pilatusplatz.

Baubereich Pilatusstrasse und Nachtarbeiten

An der Pilatusstrasse Richtung Kantonalbank entsteht eine Doppelhaltekante. Diese Arbeiten beginnen mit punktuellen Anpassungen an den Fahrleitungen. Die Tiefbauarbeiten mit Absperrung des Baustellenbereichs auf der Strasse und im Gehweg der Pilatusstrasse starten im Anschluss frühestens ab Mitte Juni und dauern bis spätestens Mitte September 2026.

Wegen des regen Verkehrs tagsüber sind verschiedentlich Nachtarbeiten an den Trolleybus-Fahrleitungen notwendig. Die Bauarbeiten für das Versetzen der Betonelemente und den Einbau des Strassenbelages werden aus verkehrstechnischen Gründen während einzelner Nächte bei gesperrter Strasse ausgeführt. Diese Arbeiten können periodisch lärmintensiv sein.

Signalisation und Kommunikation

Aufgrund der zentralen Lage sind die Bauarbeiten besonders anspruchsvoll. Um die Sicherheit jederzeit zu gewährleisten, wird der Baustellenbereich (Haltekanten C bis F) während der ganzen Bauzeit abgesperrt.

Die Verkehrsbetriebe Luzern AG (VBL AG) informieren gemeinsam mit Stadt Luzern und Kanton Luzern mit verschiedenen Kommunikationsmitteln (Flyer, Plakate und Wegweiser vor Ort, Bildschirme in den Fahrzeugen).

In den ersten Tagen helfen Mitarbeitende der VBL AG auf dem Bahnhofplatz, unterstützen Fahrgäste und beantworten Fragen. Weitere Kommunikationsmittel und -massnahmen begleiten die Baustelle.

Bauarbeiten und Bahnhofzugänge

Nicht betroffen sind die Ein- und Ausgänge zum Bahnhof Luzern. Diese bleiben während der Bauzeit uneingeschränkt offen. Auch die privaten Grundstücke im Bauperimeter bleiben weiterhin zugänglich.

Die Bauarbeiten werden von Montag bis Samstag, grundsätzlich im Einschichtbetrieb jeweils zwischen 7 bis 12 Uhr und 13 bis 19 Uhr, erfolgen.

Weshalb Durchmesserperrons

Der Bahnhof Luzern ist der zentrale Knotenpunkt für den öffentlichen Verkehr (ÖV) in Stadt und Region Luzern. Bereits heute steigen täglich rund 61'000 Fahrgäste auf dem Bahnhofplatz in Luzern ein und aus.

Prognosen gehen bis 2035 von einer Steigerung der ÖV-Frequenzen um bis zu 40 Prozent aus. Um diese Zunahme zu bewältigen, ist ein leistungsfähiges und attraktives ÖV-System Voraussetzung.

Das Busangebot in Stadt und Agglomeration Luzern wird auf den Fahrplanwechsel vom 13. Dezember 2026 neu organisiert. Mit neuen Durchmesserlinien profitieren Fahrgäste von mehr umsteigefreien Direktverbindungen über den Bahnhof Luzern hinaus. Mit dem neuen Konzept fallen für zahlreiche Buslinien die Wendemanöver auf dem Bahnhofplatz weg.

Finanzierung und Projektpartner

Das Projekt wird vom Kanton Luzern und dem Verkehrsverbund Luzern (VVL) finanziert. Die Stadt Luzern setzt die Massnahmen im Auftrag des Kantons Luzern um. Die geplanten Kosten belaufen sich auf rund 3,8 Millionen Franken.

Für die Arbeiten an den Fahrleitungen sind rund 1,5 Millionen Franken budgetiert. Der Bund beteiligt sich im Rahmen des Agglomerationsprogramms voraussichtlich mit 1,2 Millionen Franken an den Bauarbeiten und 0,6 Millionen Franken an den Fahrleitungsarbeiten.

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Kommentare

User #4636 (nicht angemeldet)

Kommt da mit dem Fahrrad durch. Sonst fahren wir halt auf dem Gehweg.

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