Bühlmatte-Treff: Brandschutzmassnahmen verstärkt
Die Gemeinde Grosshöchstetten stärkt die Sicherheit des Treffpunkts Bühlmatte mit neuen Türen, verbesserter Beleuchtung und einem elektronischen Zugangssystem.

Wie die Gemeinde Grosshöchstetten berichtet, wird mit einem Nachkredit IR von 50'000 Franken die Sicherheit des Bühlmatte Treffs mittels des Ersatzes von drei Türen und einer verbesserten Beleuchtung erhöht. Ziel ist, den Bühlmatte Treff als sozialen und kulturellen Treffpunkt langfristig zu sichern.
Nach dem tragischen Brandereignis in Crans-Montana hat der Gemeinderat die Brandsicherheit in gemeindeeigenen Liegenschaften, insbesondere in den Schulliegenschaften und dem Bühlmatte Treff, diskutiert.
Die Zuständigkeiten für die regelmässigen Feuerschutzkontrollen in diesen Gebäuden sind in kantonalen Bestimmungen geregelt. Die Brandschutzvorkehrungen werden – je nach Gebäudegrösse und -funktion – entweder durch die kantonale Gebäudeversicherung oder gemäss dem Prinzip der Eigenkontrolle durch die Gemeinde verantwortet.
Bühlmatte Treff: Gemeinde priorisiert Brandschutz
Beim Bühlmatte Treff handelt es sich um einen Raum, bei dem die Zuständigkeit bei der Gemeinde liegt. In Reaktion auf die aktuellen Diskussionen hat der Gemeinderat in Zusammenarbeit mit dem Ressort Bau und Liegenschaften entschieden, den Brandschutz im Bühlmatte Treff prioritär zu behandeln.
Seit seiner Eröffnung Mitte 2022 hat sich der Bühlmatte Treff als wichtiger Anlaufpunkt für die Dorfgemeinschaft etabliert. Er wird massgeblich durch freiwilliges Engagement betrieben.
Aktuell finden dortwöchentlich zwischen vier und acht Veranstaltungen statt. Bereits eingeleitete Sofortmassnahmen umfassen die Demontage der Deckenbespannung sowie ein allgemeines Verbot für offenes Feuer und die Markierung der Fluchtwege.
Investition in Schutz und moderne Ausstattung
Darüber hinaus wurden zusätzliche Vorkehrungen getroffen, um besonders gefährdete Personengruppen wie ältere Menschen, zu schützen. So wurden unter anderem Rauchmelder montiert.
Für die umfangreicheren Brandschutzmassnahmen hat der Gemeinderat einen Nachkredit IR von 50'000 Franken bewilligt. Geplant ist der Ersatz von drei Türen, die gleichzeitig als Fluchtwege dienen.
Diese sollen inskünftig in Fluchtrichtung öffnen und mit Panikschlössern ausgestattet werden. Die Türen und Festverglasungen werden in einer Metall-Glas-Ausführung installiert, was nicht nur zu mehr natürlichem Licht führt, sondern auch eine spürbare energetische Verbesserung mit sich bringt.
Elektronisches Zutrittssystem und neue Leuchten
Vorgesehen ist zudem die Umstellung auf das schlüssellose elektronische Zugangssystem eAccess der Firma Glutz AG, welches bereits in weiteren Gemeindeliegenschaften eingesetzt wird.
Schliesslich sollen die bestehenden Leuchten durch dimmbare, flache Rundleuchten ersetzt werden, die eine flexible Anpassung an die verschiedenen Nutzungen des Raums ermöglichen. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2027 vorgesehen.






