Nach GC-Ärger: FC Langenthal antwortet mit 3:0-Heimsieg
Der FC Langenthal zeigt nach dem grossen GC-Frust die richtige Reaktion auf dem Platz und bezwingt Buochs solide mit 3:0. Die Aufstiegsspiele sind ganz nah.

Wie der FC Langenthal mitteilt, war der Start in die Partie gegen die Gäste aus dem Kanton Nidwalden, etwas holprig und deshalb kam der Führungstreffer in der 17.Spielminute, aus heiterem Himmel. Georgino M'Vondo-Ze markierte mit dem 1:0 sein bereits 19.Tor in dieser Meisterschaft.
Dieses Tor gab den Langenthalern mehr Sicherheit und sofort folgten weitere Möglichkeiten das Score zu erhöhen, aber sowohl Amel Rustemoski, wie auch der Torschütze zum 1:0, scheiterten mit ihren Abschlüssen.
Danach gab es auf beiden Seiten mehr Foulspiele als Torchancen zu sehen. Der Unparteiische musste schon vor der Pause, dreimal den gelben Karton aus der Tasche holen.
Langenthal bleibt diesmal souverän
Nachdem der Topscorer der Gäste, Nik Dubler, eine gute Einschussgelegenheit verstreichen liess, erhöhte Rion Xhemaili auf 2:0 für die Gelb-Blauen. Aber dass eine 2:0-Führung nicht zwingend einen Sieg garantiert, dies hatten die Langenthaler ja in den letzten Partien gegen Muttenz und Old Boys schmerzlich erfahren müssen.
Auch in der zweiten Hälfte hatte der Schiedsrichter gut zu tun, und verteilte weitere fünf gelbe Karten. Die Partie wurde zwar nicht überhart oder gar ruppig geführt, aber die Akteure kamen halt oft einen Schritt zu spät.
Aber an diesem Sonntag musste man sich keine Sorgen machen, dass dieser Vorsprung erneut verspielt werden würde. Langenthal spielte es in der zweiten Hälfte clever und routiniert und schien aus den Fehlern der vergangenen Partien seine Lehren gezogen haben.
Arrivas entscheidet Partie endgültig
Gerade als Buochs etwas besser wurde und den Anschlusstreffer zum 2:1 anpeilten, schlugen die Hausherren ein drittes Mal zu: Der eingewechselte Paolo Arrivas spedierte das Spielgerät via Lattenunterkante knapp hinter die Linie. Kurz war man als Beobachter von der Tribüne unsicher, ob der Ball wirklich hinter der Linie war, aber die Referees gaben den Treffer.
Somit war die Entscheidung gefallen und Langenthal konnte einen weiteren Heimsieg verbuchen. Die Leistung über die gesamten 90 Minuten war sicher nicht überragend, aber sehr solide und routiniert. Und dem FC Langenthal kam zu Gute, dass die Tore immer in einem günstigen Moment fielen.
Somit konnte der FCL sich etwas den Frust und Ärger wegen dem unmöglichen Verhalten von GC von der Seele schiessen. Die Grasshoppers reisten mit der U21-Mannschaft ans letzte Super League- Spiel in Lausanne, um vor der Barrage gegen Aarau, ihre Akteure zu schonen.
GC-Forfait sorgt weiter für Ärger
Darum teilten die Zürcher dem 1.Liga-Verband mit, dass sie nicht zum Auswärtsspiel in Courtételle antreten werden. Somit erhielten die Jurassier drei Gratis-Punkte und überholten den FCL kurzzeitig in der Tabelle.
Die Verantwortlichen von Courtételle nahmen zwar die drei Punkte gerne, zeigten sich aber trotzdem «Not amused», da ihnen nicht nur die Einnahmen der Matcheintritte zu einem Spitzenspiel, sondern auch der Umsatz aus der Buvette durch die Lappen ging. Die Causa GC ist eine Wettbewerbsverfälschung sondergleichen und darf und wird sicher nicht unbestraft bleiben!
Aber die Langenthaler Jungs wollen die Antwort auf dem Platz geben und mit zwei weiteren Siegen hätten sie auch die Teilnahme an den Aufstiegsspielen auf sicher.










