Letzter Härtetest für den FC Langenthal in Solothurn
Die Aufstiegsspiele sind dem FC Langenthal sicher. Im Derby gegen Solothurn geht es nun darum, den zweiten Tabellenplatz im Fernduell zu verteidigen.

Wie der FC Langenthal mitteilt, absolviert das Team vier Tage bevor das erste Aufstiegsspiel auf dem Programm steht, mit dem Auswärtsspiel gegen den FC Solothurn, den ultimativen Härtetest und wird dort versuchen, den zweiten Rang in der Gruppe 2, im Fernduell mit Courtételle zu behaupten!
Was war das am letzten Samstag für ein Nervenspiel gegen den Abstiegskandidaten Besa Biel! Kurz nach der Pause lagen die Gelb-Blauen mit 0:2 im Hintertreffen. Danach bäumten sie sich vehement auf und drehten die Partie noch zu ihren Gunsten!
Somit wechselte im Teletext beim Name FC Langenthal die Schriftfarbe von Weiss auf Grün, was bedeutet, dass der FCL die Berechtigung zur Teilnahme an den begehrten Aufstiegsspielen erhalten hat!
Saisonfinale vor der Entscheidungsphase
Noch kennt der FC Langenthal seinen Gegner vom kommenden Mittwoch nicht definitiv. Dieser wird sich nach der letzten Runde von morgen Samstag herauskristallisieren. Voraussichtlich (falls der FCL nicht noch GC U21 überholt), startet der FCL am Mittwoch, 3.Juni 2026 mit einem Heimspiel (Stand jetzt gegen Servette U21), bevor dann am Samstag,6.Juni das Rückspiel steigt.
Zuerst steht uns noch das letzte Spiel der Hauptrunde gegen Solothurn bevor. Die Ambassadorenstädter, welche am Samstag zum letzten Mal von Trainer Gilles Yapi betreut werden, verzeichneten viele «Up and downs» in dieser Frühjahrsrunde. Ein 0:3- und 3:4-Rückstand gegen GC U21 wurde zum Beispiel noch auf ein 4:4-Remis korrigiert.
Auch in der letzten Runde vermochte der FCS in Buochs zu überzeugen und liess den Nidwaldnern beim 4:0-Auswärtserfolg nicht den Hauch einer Chance. Daneben gab es aber auch ernüchternde Heimauftritte wie beim 0:2 gegen Zug 94 oder beim desaströsen 2:5 gegen die Old Boys.
Emotionale Partie zum Saisonende erwartet
Die Verantwortlichen des FC Solothurn haben sich jedenfalls entschieden, in Zukunft nicht mehr mit Trainer Gilles Yapi zusammen zu arbeiten. Seinen Posten übernimmt ab der Saison 2026/27 Ervin Gashi, welcher von Prishtina Bern zum FCS stossen wird.
Solothurn wird sicherlich gewillt sein, seinem scheidenden Trainer einen ordentlichen Abgang, möglichst mit einem Heimsieg, zu bereiten. Hinzu kommen definitiv auch Revanchegelüste wegen dem Spiel aus der Vorrunde. Im November hatte der FC Langenthal die Solothurner in seine Einzelteile zerlegt und klar mit 5:0 gewonnen.










