Gemeindebetriebe Roggwil auch im fünften Jahr erfolgreich

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Langenthal,

Wie die Gemeinde Roggwil BE berichtet, wurde in 2021 von den Gemeindebetrieben Roggwil (GBR) der Ausbau des Glasfasernetzes vorangetrieben.

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Leerrohre, in die Glasfaserkabel verlegt werden. - dpa

Auch das fünfte GBR-Jahr war spannend. Ein Höhepunkt im vergangenen Geschäftsjahr 2021 war der Baubeginn für das Glasfasernetz in Roggwil, das Sprinternet. Trotz Lockdown haben die GBR begonnen, das bestehende Kupfer-Kommunikationsnetz durch ein leistungs- und zukunftsfähiges Glasfasernetz bis Ende 2023 zu ersetzen.

Mit dem sogenannten «Fibre to the Home», Glasfasertechnologie bis in die Wohnung, verfügt GBR über das leistungsfähigste Kommunikationsnetz in Roggwil. Die Bauarbeiten schreiten planmässig voran. Bis jetzt haben sich mehr als 90 Prozent der Liegenschafts- und Wohnungsbesitzer in Roggwil für einen Anschluss an das Glasfasernetz entschieden. Das zeigt, dass die GBR auf dem richtigen Weg sind.

Wichtig war dem GBR-Verwaltungsrat im Jahr 2021 aber auch der Blick in die Zukunft. Die Gemeinde Roggwil sieht sich mit rasant ändernden Rahmenbedingungen in Gesellschaft, Politik, Wirtschaft, Umwelt und Technik und der Umsetzung der Energiestrategie 2050 vor grosse Herausforderungen gestellt. Die GBR muss und will bei deren Bewältigung eine zentrale Rolle spielen.

Viel Wert wird auf Ökologie und Ökonomie gelegt

Deshalb will die GBR in einem ersten Schritt die Herausforderungen identifizieren und priorisieren. Anschliessend gilt es, in einem Masterplan die Umsetzung über die nächsten Jahre strukturiert anzugehen. Dabei steht das Gleichgewicht zwischen den Zielgrössen Versorgungssicherheit, Ökologie und Ökonomie im Zentrum.

Finanziell stehen die GBR auch 2021 wiederum sehr solide da. Die Zielvorgaben der Gemeinde konnten erneut erfüllt werden. So trägt die GBR mit einer Gewinnausschüttung und mit Konzessionsabgaben an die Gemeinde insgesamt 543’815 Franken an den steuerfinanzierten Haushalt in Roggwil bei.

Dabei stammen 68 Prozent des Beitrags an die Gemeinderechnung aus erwirtschaftetem Gewinn, 28,7 Prozent aus Konzessionsabgaben aus dem Bereich Elektrizität und 3,2 Prozent aus der Verzinsung des Darlehens und des Kontokorrents der Gemeinde an die GBR.

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