Der FC Küsnacht verkaufte seine Haut teuer, letztendlich setzte sich aber die Klasse Seefelds durch.
Küsnacht
In der 4. Runde des Regional-Cups musste sich Küsnacht mit 0:4 geschlagen geben. - Küsnacht

Küsnacht musste sich, trotz heroischem Kampf vorab in der ersten Halbzeit, gegen Seefeld in der 4. Runde des Regional-Cups mit 0:4 geschlagen geben.

Das Heimteam konnte dem haushohen Favoriten lange Zeit Paroli bieten, Seefeld besass aber doch ein Chancenplus. So landete ein Kopfball Schneiters in der 12. Minute im Anschluss an einen Eckball nur ganz knapp neben dem Pfosten.

Vier Minuten später streifte ein Freistoss des Spezialisten Hänni aus 20 Metern das Gehäuse und kurz vor Ablauf der ersten halben Stunde konnte sich FCK-Goalie Laurent Frei bravourös auszeichnen. Die beste Möglichkeit der gesamten 1. Halbzeit besass aber Küsnacht: Nach 35 Minuten preschte Joshua Tüscher über die rechte Aussenbahn vor, Jan Wiki am hinteren Pfosten lauernd, vergab das Zuspiel aber eher fahrlässig.

Klassenunterschied

Nach der Pause wurde der Klassenunterschied dann aber rasch offensichtlich: In der 48. Minute schloss Küderli einen Vorstoss mit einem Knaller unters Netzdach ab. Nur vier Minuten später erhöhte Schneiter mittels Kopfball und weitere vier Minuten danach Hänni mit einem Flachschuss.

In der 66. Minute drosch Küderli einen Foulpenalty Richtung Zifferblatt der reformierten Kirche. Die Kräfte Küsnachts schwanden zusehends, auch wenn Mario Santoro eine Viertelstunde vor Schluss das Ehrentor auf dem Fuss hatte. Yannick Schneiter sorgte dann nach 83 Minuten für den Endstand nach einem klugen Rückpass von der Grundlinie.