Küsnacht (ZH)

Küsnacht ZH: Sportchef Hager setzt auf Tempo und junge Talente

ZSC Lions
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Goldküste,

Die GCK Lions aus Küsnacht ZH starten am Freitag in die Sky Swiss League. Sportchef Patrick Hager spricht über sechs U21-Aufsteiger und den neuen Coach.

Küsnacht ZH
Sportchef Hager setzt auf Tempo und junge Talente. - email.zsclions.ch

Die GCK Lions starten kommenden Freitag mit viel Tempo, Energie und zahlreichen jungen Talenten in die neue Saison der Sky Swiss League. Im Interview spricht Patrick über die neue Mannschaft, die Verstärkung im Coaching-Staff und die Ziele für die Saison 2026/27.

Patrick, die GCK Lions gehen mit einem eingespielten Trainerduo und zahlreichen jungen Eigengewächsen in die neue Saison. Was zeichnet die Mannschaft 2026/27 aus?

Aus dem Trainerduo ist inzwischen ein Trainertrio geworden. Neu zum Trainerstaff dazugekommen ist Andreas Lilja. Mit seiner langjährigen NHL-Erfahrung als Verteidiger und seiner internationalen Erfahrung als Coach haben wir einen zusätzlichen Fachmann im Team, von dem alle profitieren und lernen können. Das Team ist in der Tat sehr jung aufgestellt.

Das heisst aber nicht, dass wir an Qualität verloren haben. Wir haben vielleicht etwas an Erfahrung eingebüsst, dafür aber an Speed und Energie dazugewonnen.

Nun gilt es, gemeinsam mit dem Trainerteam eine Einheit zu bilden und die jungen Spieler an ihre Limiten zu führen.

Sechs Spieler aus der U21-Elit gehören neu zum Swiss League-Kader. Was muss einem jungen Spieler gelingen, damit er sich auf diesem Niveau durchsetzen kann?

Jeder der aufstrebenden jungen Spieler hat sich die Nomination für das Swiss League-Kader verdient. Es ist aber «nur» der nächste Schritt auf dem Weg in die National League. Die Spieler müssen sich an das Erwachsenen-Eishockey gewöhnen und lernen, auf diesem körperbetonten Niveau die Zweikämpfe zu gewinnen, die Fehlerquote zu minimieren und ihr Risikomanagement in den Griff zu bekommen.

Sie müssen weiterhin hart an sich arbeiten und sich dem Trainerstaff empfehlen.

Mit Kirill Tyutyayev kommt ein neuer ausländischer Center aus Nordamerika zu den GCK Lions. Was hat dich bei ihm überzeugt – und was kann er der Mannschaft geben, was ihr in der vergangenen Saison vielleicht gefehlt hat?

Kirill ist ein junger, agiler Stürmer, der durch seine Skorerqualitäten und seine Spielintelligenz überzeugt. Gleichzeitig hat er sich in der harten nordamerikanischen Liga körperlich durchsetzen können. Tyutyayev soll unserem jungen Team zusätzlichen Spirit verleihen und den jungen Spielern zeigen, was man mit viel Tempo, Kampfkraft und Entschlossenheit auf hohem Niveau erreichen kann.

Peter Andersson und Mark Bastl gehen in ihre nächste Saison bei GCK, neu kommt Andreas Lilja als Assistenztrainer dazu. Was wollt ihr mit dieser zusätzlichen personellen Ressource im Coaching-Bereich erreichen?

Es freut uns wirklich sehr, dass Andreas Lilja auf diese Saison hin bei uns auf der KEK ist. Mit ihm hat das Coaching-Trio noch mehr Möglichkeiten, mit den Spielern Einzelgespräche zu führen oder persönliche Videoanalysen durchzuführen. Von solch professionellen Strukturen können nur sehr wenige talentierte Spieler in der Schweiz profitieren.

GCK hat in den vergangenen Jahren immer wieder bewiesen, dass junge Spieler den Sprung in die National League schaffen können. Gleichzeitig soll die Mannschaft sportlich erfolgreich sein. Wie bringt ihr diese beiden Ziele in Einklang?

Das wird und muss auch in der kommenden Saison unser Anspruch sein. Wie bereits erwähnt, haben die Spieler bis jetzt noch nichts erreicht. Jeder muss sich im Training steigern, sich weiterentwickeln, sich behaupten und gewinnen wollen.

Wird der einzelne Spieler besser, profitiert auch das Team und wird entsprechend Erfolg haben. Mit dem Erfolg steigt die Lust auf mehr – und die Arbeit macht noch mehr Spass.

Mit den zahlreichen neuen jungen Spielern, die es zu integrieren gilt, wären das Erreichen der Playoffs und zahlreiche National League-Einsätze unserer jungen Prospects beim ZSC ein Erfolg.

Mit Luca Cunti beendet ein Leistungsträger seine Spielerkarriere und bleibt der Organisation als Nachwuchstrainer erhalten. Wie wichtig ist es für GCK, dass ehemalige Spieler ihre Erfahrung an die nächste Generation weitergeben?

Spieler wie Luca Cunti sind Vorbilder und Leaderfiguren

Spieler wie Luca Cunti oder Jan Neuenschwander sind sehr wertvoll für unser Team. Sie sind nicht nur wegen ihrer Erfahrung auf dem Eis wichtig. Sie sind Vorbilder, Leaderfiguren, Bezugspersonen und Stützen – sowohl auf als auch neben dem Eis.

Sie können den jungen Spielern Tipps und Ratschläge geben, die man in keinem Lehrbuch oder Ausbildungskurs findet. Das sind Dinge, die sie in ihrer langen Karriere selbst erlebt haben – sowohl positive als auch negative Erfahrungen. Von diesem Wissen können unsere jungen Spieler enorm profitieren.

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