Küsnacht: Küsnacht verpasst den Sieg trotz vieler Chancen
Das Herren 1 des FC Küsnacht kam in Männedorf ZH nicht über ein 1:1 hinaus. Welti traf in der 32. Minute, der Ausgleich fiel nach 72 Minuten.

Und wieder eine ähnliche Geschichte, der Start gut, aber es fallen zu wenig Tore. Das Gästeteam bestimmt in der ersten Halbzeit das Spiel und kam zu guten Chancen, welche dann nach gut einer halben Stunde Spielzeit zu einem Treffer führte. Welti erlief sich ein Steilzuspiel von Frei an der Grenze zu einer abseitsverdächtigen Position, und schloss überlegt in die entfernte Torecke ab.
In den letzten Minuten vor der Pause hätte der FCK die Führung ausbauen müssen. Togni eroberte einen Ball, spielte auf Frei, der Doswald vor dem Tor freispielte. Letzterer schoss aber genau den Torspieler des Gegners an.
Den Sack nicht zugemacht und am Schluss stand das Resultat beidseits auf Messers Schneide. Nach der Pause ging es gleich weiter mit einer nächsten Grosschance. Erneut erreichte ein FCK-Ball in die Tiefe den Adressaten, diesmal Frei.
Dieser stürmte alleine auf den Torhüter, sah seinen Ball aber ebenfalls glänzend pariert. Und wie so oft im Fussball, wenn man sie vorne nicht eintütet, erhält man sie hinten zur Strafe. So geschehen in der 72. Minute als eine ungeschickte Angriffsauslösung des FCK in der Defensive zu einem Ballverlust, in der direkten Folge zu einem Lattenschuss und zu einem Abpraller führte, der mit einem satten Schuss in die Maschen verwertet wurde.
Trotz den sich gut einfügenden Wechseln, die frischen Wind brachten, blieb es aber in der Folge beim unentschieden. Gegen Ende des Spiels hatten beide Teams noch mindestens je eine Chance für den Siegestreffer, schliesslich ohne etwas Zählbares. Über das ganze Spiel gesehen, muss aus Sicht der Gäste und aufgrund der Torchancen trotzdem von einer ungenügenden Ausbeute an diesem Abend gesprochen werden. (Thomas Frei)
Sportplatz Wiedenbad. 120 Zuschauende. Tore: 32. Welti (0:1). 72. Estermann (1:1).
Küsnacht: Bührer; Spielmann, Spiniello (83. Heggli), Brändli, Togni; Welti (78. Vázquez), Lytovchenko, Dedic, Doswald; Scampoli (69. Jacob), Frei (85. Angst).










