FC Stäfa feiert nächsten Auswärtssieg
Der FC Stäfa gewinnt auswärts bei Dardania St. Gallen mit 1:0. Ruckstuhl erzielt nach 15 Minuten den einzigen Treffer. Die Defensive hält bis zum Schluss.

Wie der FC Stäfa berichtet, endete das einzige See Derby dieser Saison gegen den FC Seefeld mit einem verdienten 2:0-Heimsieg für die Stadtzürcher. Seefeld legte den Grundstein bereits in der ersten Halbzeit, in der Stäfa häufig Ball und Gegner hinterherlaufen musste. Nach der Pause hielt die Frohberg Elf deutlich besser dagegen und verhinderte weitere Gegentreffer. Für Punkte reichte es aber nicht.
Der FC Seefeld gilt als der Aufstiegsaspirant schlechthin und verpasste den Sprung nach oben in der vergangenen Saison nur äusserst unglücklich. Nach dem erfreulichen Saisonstart mit zwei Siegen reiste Stäfa trotzdem guten Mutes nach Zürich.
Doch schon früh wurde klar, dass auf der anderen Seite eine eingespielte und technisch starke Mannschaft am Werk war. Hohes Pressing, viel Tempo, Entschlossenheit im Angriff und wenig Lust auf Geschenke in der Defensive. Vor allem das schnelle Flügelspiel der Stadtzürcher stellte Stäfa immer wieder vor Probleme. Trotz der Überlegenheit dauerte es bis zur 25. Minute, ehe Fresneda zur Führung einschob.
Als Ferrari wenig später das 2:0 folgen liess, passte das Resultat durchaus zum bisherigen Spielverlauf. Und Stäfa? Die Mannschaft wehrte sich gegen einen spielerisch starken Gegner nach Kräften, konnte ihr eigenes Umschaltspiel aber nur selten wirkungsvoll aufziehen. Immer wieder schlichen sich kleinere Unsauberkeiten ein, welche den Spielfluss unterbrachen. Das 2:0 zur Pause liess zumindest noch einen kleinen Hoffnungsschimmer offen.
Stäfa steigert sich nach schwacher erster Halbzeit
Für den zweiten Durchgang stellte Coach Elmer auf ein klassisches 4:3:3 um und sorgte damit für mehr Stabilität. Seefeld blieb zwar die spielbestimmende und gefährlichere Mannschaft, doch nun kam auch Stäfa zu einigen guten Möglichkeiten.
Mit etwas mehr Ruhe und Präzision vor dem Tor wäre der Anschlusstreffer durchaus möglich gewesen. Allerdings galt das auch auf der anderen Seite. Seefeld liess ebenfalls einige gute Chancen liegen und hätte die Partie früher endgültig entscheiden können. So blieb es bis zum Schluss beim 2:0.
Fazit: Stäfa verliert gegen den Aufstiegsfavoriten Seefeld und muss anerkennen, dass der Gegner an diesem Abend in fast allen Belangen stärker war. Um gegen eine solche Mannschaft etwas Zählbares mitzunehmen, muss vieles zusammenpassen. Es braucht das nötige Schlachtenglück, hohe Effizienz und wohl auch den einen oder anderen Spieler, der über sich hinauswächst.
Positiv bleibt, dass Stäfa die zweite Halbzeit resultatmässig ausgeglichen gestalten konnte und sich nach schwierigen ersten 45 Minuten deutlich stabilisierte. Nun gilt es, die richtigen Lehren aus der Partie zu ziehen und diese im nächsten Spiel auf den Platz zu bringen. Ganz nach dem Motto der Mannschaft: Immer weiter.










