Küsnacht: Fünfter Sieg in Serie für die Herren 1
Das Herren 1 des FC Küsnacht ZH gewann am Wochenende in Russikon ZH mit 4:3. Auch die Frauen 1 und die B-Junioren des Vereins feierten klare Siege.

Das Herren 1 gewann mit schweren Beinen auch in Russikon und ist nun den ganzen Oktober und seit fünf Partien mit lupenreiner Weste unterwegs. Das Frauen 1 bleibt in der Meisterschaft ungeschlagen bleibt aber einen Punkt hinter dem SV Höngg in Lauerstellung auf Platz 2. Das Herren 2 verlor sehr unglücklich gegen Zollikon mit 1:2 Toren. Gähwiler war für den FCK erfolgreich.
Sehr erfreulich das Resultat des Frauen 2. Sie bezwangen Einsiedeln 1 mit 3:4 Toren, bleiben aber im Kampf am Strich gefährdet. Das Frauen 3 hatte gegen das Spitzenteam von Uster 3 keine Chance, hat aber genügend Chancen gegen andere Gegner zu Punkte zu kommen.
Das B Youth League Team gewann bereits am Mittwoch gegen den Lokalrivalen Stäfa überzeugend. Trotz einer langen Abwesenheitsliste aufgrund von Ferien und Verletzungen konnte Stäfa nur zu Beginn dagegenhalten, ehe Stork, Konetzka, Osei-Bonsu, Johannsson und Jauer die Tore zum 5:1 Sieg erzielten. Am Sonntag doppelte des Team nach.
Es zerlegte Zürich City mit 15:2 so sehr, dass der Schiedsrichter die Partie 5 Minuten zu früh abpfiff, weil er wohl Mitleid hatte. Fast alle Spieler trugen sich in die Torschützenliste ein!
Die C Promotion Junioren landeten einen Coup.
Sie schlugen den Tabellenspitzenreiter Regensdorf mit 2:1 Toren und rückten damit selbst auf Platz sieben vor. Die C b Junioren verloren gegen den Spitzenreiter, das a Team von Meilen brutal.
Bis zur Pause konnten sie das Spiel ausgeglichen gestalten und Caderas, Mirow, Aslanian (2) und Grob steuerten dazu die Tore bei. Die C a Juniorinnen überzeugten auf der ganzen Linie. Zuerst ehrten sie den Schiedsrichter bei ‘Week of the referee’, dann schlugen sie Nachbar Herrliberg mit 6:0 und damit liegen sie an der Tabellenspitze mit drei Punkten Vorsprung. Ebenso beeindruckend die Leistung der C b Juniorinnen.
Sie schlugen das a Team von Rüti mit 5:2 Toren (Eggli (4!) und Jasari) und belegen mittlerweile Platz drei in einer Gruppe in der von sieben Gegner, fünf die C a Teams sind. Schliesslich waren auch die acht D Junioren und Juniorinnen Teams mit sechs Siegen sehr erfolgreich!
Trotz schweren Beinen nach dem siegreichen Cup Match vom Donnerstag, schlagen die ‘Roten’ auch in Russikon zu. Zu Beginn der Partie merkte man den Gästen keine Minute des Donnerstagabend Spiels an. Es wurde munter kombiniert und in den ersten zwanzig Minuten hätte es bereits 2:0, oder zumindest 1:0 stehen müssen, wenn nicht der erneut agile Jacob die erste Chance hätte verstreichen lassen und Dedic alleine vor dem Tor, eine für seine Verhältnisse todsichere Chance, selbst vergeigte, anstatt in die Mitte zu zwei freistehenden Teamgefährten zu spielen.
Aus heiterem Himmel fiel dann der erste Treffer für das Heimteam. Im Mittelfeld kam es in der Vorwärtsbewegung zu einem unschönen Abspielfehler und diesen nutzte das Heimteam mit einem Schuss in die tiefe Ecke aus. Das mancherorts beim FCK derzeit vorhandene Selbstverständnis, immer wieder ein Tor erzielen zu können, trug das Team zum Ausgleich.
Jacob mit einem feinfühligen Pass auf Lytovchenko der blitzsauber einnetzte. Die letzten fünfzehn Minuten der ersten Hälfte gehörten ebenfalls mehrheitlich dem FCK, jedoch ohne weitere Grosschancen zu erarbeiten. Das Spiel der Gäste sah bis etwa 20 Meter vor dem gegnerischen Tor oft sehr gefällig aus, beim letzten Pass fehlte die Präzision und verständlicherweise wohl auch etwas die gedankliche und körperliche Frische.
Auf jeden Fall war Russikon mit dem Unentschieden zur Pause eher gut bedient.
Mit vereinten, letzten Kräften zum Sieg. Kurz nach Wiederbeginn kam der FCK zu einem Freistoss halbrechts aus wohl gut und gerne 30 Metern. Lytovchenko machte sich bereit und sein Ball sah vorerst nach einem scharf getretenen Pass Ball aus.
Zur Überraschung fast aller strich er an Freund und Feind vorbei und rutschte auf dem nassen Terrain in der linken tiefen Ecke ins Gehäuse rein. Knapp zehn Minuten später, das Heimteam zeigt nun Reaktionen, trennte Tlili in einem vertikalen Laufduell entlang der Strafraumgrenze den Gegner sauber vom Ball -selbst die Spieler von Russikon waren überrascht- und der sonst wirklich hervorragend pfeifende Schiedsrichter entschied auf Elfmeter. Sokolovic hielt erneut, aber der Nachschuss des Schützen aus fünf Metern war dann einer zu viel.
In dieser Phase hätte das Spiel, zumindest vorübergehend, kippen können, glänzte doch Sokolovic mit einer spektakulären Parade. Dem wollte Doswald fünf Minuten später nicht nachstehen, mit einem seiner Tricks, dieser kam nahe an das Prädikat ‘Weltklasse’, versetzte er die Gegner, passte auf Welti, der subtil in die Maschen hob. Die während den letzten acht Tagen spielfreien Russiker stemmten sich nun vehement gegen die Niederlage und dies gelang, erneut temporär, nach einem Fehler im Zentrum der FCK-Verteidigung, eine in den letzten Spielen nahezu unmöglich anmutende Gegebenheit.
Die Frage, die sich nun stellte, war: «Können die Gäste nochmals eine obendrauf setzen?» Die kurzfristige Antwort kam vom schlauen Köpfchen Dedic, der einen sauber getretenen Eckball von Lytovchenko am vorderen Pfosten per Kopf wuchtig ins Tor spedierte. Die mittelfristige Antwort war ebenfalls ein «ja», denn auch die letzte Aktion des Heimteams bei einem Eckball durch den ‘aufgerückten’ Torwart wurde geblockt und damit war der fünfte Sieg im Oktober im Trockenen.

Beim Gastwirtehepaar im sehr gemütlichen, wenn auch etwas altehrwürdigen Clubhaus, feierte die ganze Mannschaft nach dem Spiel bei von Fans gesponserten Würsten und Brot.
Sportplatz Tüfiwis. 100 Zuschauende. Tore FCK: 31. Lytovchenko (1:1). 49. Lytovchenko (1:2). 65. G. Welti (2:3). 80. Dedic (3:4).
Küsnacht bleibt weiter ungeschlagen. Küsnacht ging gleich zu Beginn offensiv ans Werk. Die Küsnachterinnen kamen bereits in den ersten Minuten dank des starken Körpereinsatzes von Rong und guten Pässen auf Raebiger, G. Menzi und Stählin zu aussichtsreichen Chancen.
Lachen reagierte und versuchte, den Ball in der gegnerischen Platzhälfte zu halten. Dies gelang zwar, gefährliche Situationen vor dem Küsnachter Tor entstanden dadurch aber nicht. In der 7. Minute kam Küsnacht zum ersten Eckball.
G. Menzi brachte den Ball gut platziert in den Strafraum, wo Graf zum Abschluss kam. Der Lachener Goalie hielt jedoch sicher. Beim nächsten Angriff versuchte Graham-Bryce, den Ball mit dem linken Fuss Richtung gegnerisches Tor zu platzieren, stürzte dabei und musste verletzt ausgewechselt werden.
Nach einem Fehlpass der Heimmannschaft kam Lachen zum ersten Abschluss Richtung Küsnachter Tor. Die Lachenerinnen bemühten sich, Druck aufzubauen, doch die Zürcherinnen liessen sich davon nicht beeindrucken. Die Verteidigerinnen Fus, Bachmann und Balsarini hatten die gegnerischen Angriffe weitgehend unter Kontrolle.
Dank gutem und überlegtem Zusammenspiel lancierte Küsnacht immer wieder Gegenangriffe. Dabei war Rong mit präzisem Zuspiel, oft Ausgangspunkt für die Offensivaktionen. Lachen blieb präsent und zwang Küsnacht wiederholt dazu, den Spielaufbau über den eigenen Goalie zu starten.
Dies gelang den Küsnachterinnen zwar gut, doch häufig schafften sie es zunächst nicht, den Ball aus der eigenen Platzhälfte zu bringen. Ruhe und Übersicht gingen ihnen dabei jedoch nicht verloren. Nach 16 Minuten hielt Brum einen Weitschuss der Gäste sicher.
Mit schnell ausgeführten Einwürfen versuchte Lachen, Tempo ins Spiel zu bringen, leistete sich dabei jedoch auch Fehler, von denen Küsnacht profitierte. Die Gastgeberinnen kamen in der Folge durch schönes und temporeiches Zusammenspiel zu guten Angriffen. Oft war der letzte Pass auf die Stürmerin etwas zu lang oder zu schnell, oder eine Spielerin stand im Offside.
So blieben die guten Möglichkeiten in der ersten halben Stunde ungenutzt. In der 20. Minute gelangte der Ball nach einem Foulfreistoss von Lachen in den Küsnachter Strafraum. Brändli klärte die Situation mit einem Kopfball.
In der 31. Minute legte sich Kamer den Ball für einen Foulfreistoss zurecht. Sie nahm Anlauf und schoss direkt aufs gegnerische Tor. Der Ball glitt dem Goalie durch die Hände und rollte über die Linie: 1:0 für Küsnacht!
Kurz vor der Pause lancierte G. Menzi einen guten Pass auf Zuber, die allein Richtung Tor vorstiess. Ihr Abschluss ging jedoch über die Latte. In den letzten Minuten vor dem Pausenpfiff war Küsnacht mehrheitlich im Ballbesitz und nahm die Führung mit in die Kabine.
Küsnacht spielte weiter überlegt und ruhig. Kurz nach dem Wiederanpfiff lancierten die Küsnachterinnen einen schnellen Angriff. Zuber rutschte dabei auf dem nassen Rasen im Strafraum aus und verpasste die Chance, die Führung auszubauen. Ein Ballverlust im Küsnachter Mittelfeld ermöglichte Lachen einen gefährlichen Angriff. Brum kam aus ihrem Tor und sicherte sich den Ball.
In den folgenden Minuten fand Küsnacht immer besser ins Spiel. Auch vermeintlich verlorene Bälle eroberten die Gastgeberinnen wieder zurück, während Lachen in der gut organisierten Küsnachter Defensive kaum ein Durchkommen fand. Ein präziser Querpass von Raebiger ermöglichte G. Menzi eine gute Torchance, doch ihr Abschluss ging knapp über das Tor.
In der 62. Minute kam Küsnacht durch einen von Rong ausgeführten Foulfreistoss erneut zu einer guten Möglichkeit. Der gegnerische Goalie hielt den Ball jedoch sicher. Die vielen Chancen aus der ersten Halbzeit schienen sich zu wiederholen, denn auch nach einer Stunde fehlte den Küsnachterinnen zunächst die Effizienz vor dem Tor.
Kurz darauf brachte Rong einen weiteren Foulfreistoss in den gegnerischen Strafraum. Brändlis Kopfball ging über die Latte. Küsnacht wollte nun definitiv mehr, erkämpfte sich die Bälle und blieb zunehmend länger in Ballbesitz.
In der 71. Minute folgte eine tolle Balleroberung der Küsnachterinnen. Raebiger setzte zum Angriff an und versenkte den Ball in der oberen Torecke zum 2:0. Nach dem zweiten Gegentreffer versuchten die Gäste nochmals Druck aufzubauen, scheiterten jedoch immer wieder an der sicheren Küsnachter Defensive. In der zweiten Halbzeit gab es auf beiden Seiten zahlreiche Freistösse.
Küsnacht nutzte eine weitere Gelegenheit konsequent: In der 75. Minute trat G. Menzi nach einem Foul knapp vor dem Strafraum direkt zum Freistoss an und erhöhte auf 3:0. Kurz darauf versuchte es auch Lachen mit einem direkt geschossenen Freistoss aus nicht ungefährlicher Position. Brum liess sich davon jedoch nicht beunruhigen. Auch eine weitere brenzlige Situation vor dem Küsnachter Tor bereinigten die Verteidigerinnen souverän.
In den Schlussminuten versuchte Küsnacht, den Ball in den eigenen Reihen zu halten und Ruhe ins Spiel zu bringen. Lachen hielt dagegen, wodurch es nochmals zu einigen intensiven Zweikämpfen kam. Am verdienten Sieg der Küsnachterinnen änderte sich jedoch nichts.
Mit einer geschlossenen Teamleistung sicherte sich Küsnacht einen verdienten Heimsieg und bleibt in der laufenden Meisterschaft weiterhin ungeschlagen. Was für eine starke Bilanz! Erfreulicherweise ist Graham-Bryce nicht schwerer verletzt und dürfte dem Team schon bald wieder zur Verfügung stehen.










