FC Küsnacht kassiert Derbydämpfer gegen Stäfa
Der FC Küsnacht hält im See-Derby phasenweise dagegen, ist dem FC Stäfa aber insgesamt unterlegen und kassiert zuhause eine 2:5-Niederlage.

Wie der FC Küsnacht berichtet, musste das Team nach den zuletzt zwei siegreichen Spielen bei der 2:5-Niederlage im See Derby gegen Stäfa 1895 den Klasseunterschied neidlos zur Kenntnis nehmen.
Das Spiel hätte für die Platzherren nicht schlechter beginnen können, stand die mittlerweile beschämend marode analoge Matschuhr doch immer noch bei der ersten Minute, als Basil Erne etwas glücklich an den Ball gelangte und mit einem Lobball über FCK-Torhüter Wettstein hinweg den Führungstreffer und sein erstes Saisontor für die Stäfner erzielte – der FCK weilte noch im Tiefschlaf.
Immerhin konnte Kai Wettstein seine persönliche Bilanz bei einer Glanzparade gegen das Geschoss von Teixeira zehn Minuten später aufpolieren. Küsnacht verzeichnete zu viele Ballverluste im Mittelfeld, was dann zwangsläufig auch zur Feldüberlegenheit der favorisierten Gäste führte.
Das 2:0 für Stäfa dann auch folgerichtig, als wiederum ein Basil, nämlich der Sohn von Trainer Martin Kelterborn, mit einem Kopfball die butterweiche Flanke von Saethre ins Netz spedierte. Kurz vor der Pause kehrte die Hoffnung für die Küsnachter zurück, als sich Julien Frei durchwuselte, den hintersten Verteidiger eiskalt aussteigen liess und zum eher schmeichelhaften Anschlusstreffer einschob.
Frohbergteam auch nach der Pause immer einen Schritt voraus
Schnupperte das Heimteam nach dem Seitenwechsel noch zaghaft am Ausgleich, folgte bereits in der 51. Minute die Zäsur, als Wettstein einen Freistoss Pascal Lederers aus rund 20 Metern unvorteilhaft passieren lassen musste. (Der Grossvater des FCK-Goalies besass früher in Küsnacht übrigens ein Lederwarengeschäft).
Der Schlussmann konnte sich kurz danach mit mirakulösen Paraden mehrfach auszeichnen. Auf der Gegenseite narrte Giab Al Abbadie nach einer Stunde den eher kleingewachsenen Stäfa-Torhüter Lars Thaler mit einem herrlichen Bogenball und verkürzte zum 2:3. Die Freude war allerdings nur von kurzer Dauer, denn Marc Eichenberger lenkte einen Kopfball von Kohler im Anschluss an einen Eckball ab und den alten Abstand postwendend wieder her.
Damit war die Widerstandskraft der Küsnachter gebrochen, das 5:2 der Gäste durch einen sehenswerten seitlichen Fallrückzieher des eingewechselten Robin Hilfiker kurz vor Spielende nur noch für die Galerie. Beinahe wäre FCK-Debütant Dominic Ineichen danach ebenfalls noch zum Torschützen avanciert, der Sieg von Stäfa 1895 geht aber auch in dieser Höhe zweifellos in Ordnung.
Küsnacht bietet sich am nächsten Samstag, 25. April 2026, 18 Uhr, in Greifensee erneut eine Möglichkeit im Rennen, um den allfälligen Ligaerhalt den Abstand zu den sicheren Plätzen zu verkürzen.









