FC Küsnacht geht in Greifensee mit 0:5 unter
Nach frühem Eigentor und Hattrick von Jan Laslo liegt der FC Küsnacht zur Pause 0:4 zurück, verliert in Greifensee am Ende mit 0:5 und enttäuscht klar.

Wie der FC Küsnacht mitteilt, präsentierte sich die erste Mannschaft wie ein Absteiger. Die Küsnachter verlieren das kapitale Duell gegen Tabellennachbarn Greifensee 0:5 und kommen dem Abstieg in die dritte Liga immer näher. Die Leistung des FCK in diesem Sechs-Punkte-Spiel muss man als ungenügend bezeichnen. Das Unheil auf dem versteckt gelegenen Sportplatz in Greifensee begann für die Gäste schon früh.
Nach 90 Sekunden lagen sie nach einem Eigentor Spiniellos bereits in Rückstand. Dieser Gegentreffer schien den FCK bei warmen Temperaturen noch mehr zu lähmen, in regelmässigen Abständen skorten die dynamischen und konzentrierten Platzherren), wobei sich die Gegenwehr der passiven Küsnachter in Grenzen hielt.
Diese drei Tore wurden allesamt vom 18-jährigen Jan Laslo erzielt, demzufolge ein lupenreiner Hattrick. Goalie Sokolic war nicht zu beneiden, seine Vorderleute waren im Gegensatz zu den Platzherren schlichtweg nicht bei der Sache, sowohl defensiv als auch offensiv.
Und in den Zweikämpfen zog der FCK ohnehin fast immer den Kürzeren. Bezeichnend für die matte und lethargische Vorstellung der Spieler vom Zürichsee war der Fakt, dass der erste Schuss über das Tor des FCG in der 29. Minute geschah, kurz bevor der gut postierte Schiedsrichter auf doch eher eine Schwalbe reinfiel und auf den Penaltypunkt im Gäste-Strafraum zeigte.
Küsnacht zeigt zu wenig im Abstiegskampf
Es war eine Halbzeit zum Vergessen für den FCK, doch es wurde in der zweiten Hälfte nicht viel besser. Greifensee war immer noch überlegen und traf in der 56. Minute durch Aabdouri mit einem herrlichen Treffer zum 5:0 – ein Skore, das auch in dieser Höhe dem Gezeigten entsprach.
Die Küsnachter kamen immerhin noch zu einer Chance und hatten Pech mit einem Kopfball an die Latte – das war es denn schon punkto Offensivbemühungen, während Greifensee kurz vor Schluss mit einem Schuss an den Pfosten knapp das 6:0 verpasste.
Um 19:48 Uhr hatte der Spielleiter Erbarmen mit den Verlierern und pfiff die einseitige Partie ab. Das Fazit aus Sicht des FCK ist traurig, aber wahr: Zwar liegt theoretisch der Klassenerhalt noch drin.
Aber mit solchen Leistungen kann man keine Punkte gewinnen, die Vorstellung war nicht genügend und schon gar nicht würdig für diese Spielklasse. Anders der FCG: Er wusste von Kick-off weg um die Bedeutung dieses Duells zweier Seeklubs, die sich in Abstiegsgefahr befinden.
FCK-Fans nehmen Niederlage mit Humor und Genuss
Die treuen FCK-Fans aus der Heslibacher Curva Nord nahmen den sportlich enttäuschenden Abend in Greifensee zwar mit Kopfschütteln, aber auch mit einer gewissen Fassung und lebensfroher Zufriedenheit hin.
Denn sie kamen neben dem Platz durchaus auf ihre Rechnung: Das Wetter war wunderbar, der Hamburger und der Gerstensaft im Bistro schmeckten vorzüglich, was letztlich aus Sicht des Küsnachter Anhangs zum Motto führte: Pech im Spiel, Glück im Kulinarischen.










