SC Kriens unterliegt Brühl im Spitzenspiel klar
Der SC Kriens bleibt im Spitzenspiel in Brühl unter seinen Möglichkeiten, leistet sich zu viele Fehler und reist nach der 1:4-Niederlage ohne Punkte heim.

Wie der SC Kriens mitteilt, bezwangen die Krienser Herren den SC Brühl im Oktober 2025 mit 4:0. Damals war es zwar ein Duell auf Augenhöhe, sie agierten im Kleinfeld jedoch mit Effizienz und Abgeklärtheit. Beides liessen die Herren am 15. April 2026 im gut gefüllten Paul-Grüninger-Stadion vermissen.
Brühl brachte wie erwartet viel Physis in die Partie, hatte mit dem zweifachen Torschützen Tunahan Cicek eine funktionierende Schaltstelle in der Offensive, war bissig und geradlinig. Das Heimteam besass mehr Spielanteile – auch das keine Überraschung.
Die Krienser verpassten es jedoch, daraus Kapital zu schlagen, vermochten die sich durchaus bietenden Umschaltmomente und Räume nicht zu nutzen, waren bisweilen fahrig im Aufbauspiel und produzierten zu viele Ballverluste.
Nando egalisierte die Partie mit dem Pausenpfiff vom Elfmeterpunkt (Esey war gefoult worden), nachdem Dorta zuvor per Freistoss für Brühl getroffen hatte. Aber, die Herren bekundeten während der gesamten ersten Halbzeit immer wieder Mühe mit dem aufsässigen Gegner und kamen nur selten zur Entfaltung.
Kriens gibt Partie in Brühl aus der Hand
Nach dem Seitenwechsel hatten die Krienser dann ihre beste Phase des Spiels, nutzten endlich die freien Räume und kamen innert 15 Minuten zu zwei Gelegenheiten. Das Spiel könnte auf ihre Seite kippen, dachte man als einer der vielen SCK-Anhänger vor Ort.
Nun, falsch gedacht. Brühl fand zurück in die Partie – oder besser: Die Krienser zeigten ihnen den Weg. Kucani traf zur Führung, die von Krienser Seite mit einer Reihe von Fehlern in der Defensive begünstigt wurde. Genauso beim 3:1 per Elfmeter und obendrauf – als wären es nicht schon genug der Geschenke – auch beim 4:1.
Die Abgeklärtheit und Kaltschnäuzigkeit aus dem Spiel in der Vorrunde fehlten am Mittworch, 15. April 2026, in der Ostschweiz. Der Sieg des Heimteams geht deshalb sicherlich in Ordnung. Der Mannschaft bleiben zwei Tage, bevor es – vielleicht gerade gut so – am Samstag, 18. April 2026, 17.30 Uhr, mit dem Spiel gegen den FCL-Nachwuchs.








