Rentenalter, Sozialsysteme und örtliche Bildungsinstitutionen: Die FDP Bezirkspartei Wasseramt beschäftigt sich derzeit mit mehreren politischen Schwerpunkten.
FDP Wasseramt
Philippe Arnet, Präsident der Bezirkspartei Wasseramt. - z.V.g.

Präsident Philippe Arnet erklärt, weshalb seine Partei auf Eigeninitiative setzt und Engagement in der eigenen Gemeinde wichtig ist.

Nau.ch: Wofür setzt sich die FDP Bucheggberg-Wasseramt im Allgemeinen ein?

Eine liberale Politik mit viel Eigenverantwortung. Wir nehmen die Region gegenüber dem Kanton ernst und bringen uns mit Erfahrung ein. Heute macht die Regionalpolitik jedoch nicht an der Bezirksgrenze halt. Die Themen sind oft Überregional und Kantonal.

Nau.ch: Welche Themen beschäftigen Ihre Partei aktuell?

Zum Einen die Wirtschaftslage im Allgemeinen inklusive den Staatsfinanzen, sprich Bund, Kanton und Gemeinden. Es muss ein Gleichgewicht bestehen, inklusive der Steuern und Abgaben.

Zum Anderen das Rentenalter und die verschiedenen Sozialsysteme. Wer die Ausgangslage beurteilt, stellt fest, dass wir zukünftig einen Schereneffekt haben. Zu wenig Zahlende und zu viele Empfänger.

Des Weiteren beschäftigt uns auch die Bildung und der soziale Zusammenhalt. Wir brauchen weiterhin starke Bildungsinstitutionen.

Wir benötigen aber auch Berufsleute aller Art, Handwerker wie Akademiker. Weiter sind Engagement und Verantwortung in der Gemeinde, im Kanton, in Vereinen und Institutionen wichtig und gefragt. Dies fördert den Zusammenhalt und das soziale Miteinander.

Nau.ch: Was gefällt Ihnen an der Region besonders?

Die Vielfalt. Wir sind sehr ländlich und gleichzeitig am Puls von Solothurn, der Wirtschaftsregion am Jura-Südfuss und bilden einen Grossteil der Agglomeration davon.

Wir haben eine ideale Verkehrsanbindung mit der Autobahn A1 und A5, haben Zugsverbindungen an der Achse Ost-West-Schweiz sowie Richtung Bern.

Nau.ch: Wie steht es um den Nachwuchs in Ihrer Partei? Wie motivieren Sie den Nachwuchs für die Politik?

Nachwuchs kann man nie genug haben. Wir spüren einen Generationswechsel, etliche junge Menschen interessieren sich für die liberale Politik.

Wir bieten Möglichkeiten, in der Partei sowie in Gremien der Gemeinden mitzuarbeiten und sich einzubringen.

Nau.ch: Welche Anlässe stehen bei Ihnen als nächstes an?

Aktuell sind wir da infolge Covid-Auflagen noch zurückhaltend. Die einzelnen Ortsparteien halten in nächster Zeit die GVs ab. Im Verlauf vom Herbst und Winter werden wir – sofern weiterhin möglich – Aktivitäten wie Vorträge und Referate sowie Firmenbesuche etc. starten.

Nau.ch: Was wünschen Sie sich für die Zukunft ihrer Partei?

Weiterhin viele engagierte, volksnahe Persönlichkeiten, die sich mit Engagement für die Bevölkerung und die Region einsetzen.

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