Kinder- und Jugendchöre treffen sich am Bodensee
Rund 50 Kinder- und Jugendchöre aus allen Sprachregionen singen vom 14. bis 17. Mai 2026 beim Schweizer Chorfestival in Romanshorn.

Wie die Stadt Romanshorn berichtet, wird sie über Auffahrt 2026 zur Chorhauptstadt. Beim Schweizer Kinder- und Jugendchorfestival (SKJF) singen rund 50 Formationen aus allen Sprachregionen am Bodensee.
Wenn vom 14. bis 17. Mai 2026 die Gäste und das Publikum in Romanshorn ankommen, ist die Stadt im Festivalmodus. Das Schweizer Kinder- und Jugendchorfestival feiert seine 10. Ausgabe und nutzt den Bodenseeraum als Bühne für das Jubiläum mit dem Motto «Grenzenlos».
Gesungen wird im und um das Eissportzentrum Oberthurgau (EZO), am Hafen, auf der Promenade, auf Schiffen, sowie an weiteren Orten – wie Kirchen, Schulen, Kornhaus, Kino, Locorama und Autobau. Auch Amriswil ist als Auftrittsort dabei.
Rund 2000 Personen werden erwartet
Die Dimension ist gross: 50 Festivalchöre sind definitiv angemeldet, dazu 21 Singplausch-Chöre für die Jüngeren. Das Treffen ist ausgebucht. Rund 1600 Kinder und Jugendliche singen in ihren Formationen, dazu kommen 700 Kinder, die eigens für den Singplausch am Samstag anreisen, um erstmals Festivalluft zu schnuppern.
Rechnet man Helfende, Begleitpersonen und Tagesgäste dazu, erwartet das Organisationskomitee über 2'000 Beteiligte. Das SKJF ist ein nationales Treffen. Auf weitere Freiwillige, die das Festival an vorderster Front unterstützen möchten, ist das OK angewiesen.
Über alle Sprachgrenzen hinweg
Das SKJF-Festival bringt Chöre aus der Deutschschweiz, der Romandie, dem Tessin und dem rätoromanischen Sprachraum zusammen und versucht, möglichst viele Kantone abzubilden.
Stilistisch reicht das Spektrum von Volkslied und Kirchenmusik über Pop bis zu zeitgenössischen Stücken. Jedes Ensemble bringt mindestens ein Schweizer Werk mit, oft auch neue Arrangements, die eigens für das Festival entstehen.
Zentrum der Festtage ist das EZO. Dort finden die grossen Konzerte, die Nacht der Chöre und das Galafinale statt. Daneben setzt das Festival auf Nähe. In Begegnungskonzerten treten jeweils zwei Chöre gemeinsam auf.
Beim Singen auf Plätzen gibt es kurze Sets für Laufpublikum, Workshops enden in öffentlichen Abschlusskonzerten. Ein offenes Mitsingen lädt zum Mitmachen ein.










