Energie

    Rwt treibt Energie- und Glasfaserausbau voran

    Die rwt Regionalwerk Toggenburg AG blickt auf ein wegweisendes Jahr zurück. Glasfaserausbau und neue Dividendenregelung standen im Fokus.

    Die Gemeindeverwaltung in Bütschwil im Wahlkreis Toggenburg im Kanton St. Gallen.
    Die Gemeindeverwaltung in Bütschwil im Wahlkreis Toggenburg im Kanton St. Gallen. - Nau.ch / Simone Imhof

    Wie die Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil berichtet, fand am 26. Mai 2026 die 15. ordentliche Generalversammlung der rwt Regionalwerk Toggenburg AG im Restaurant Rössli in Tufertschwil statt.

    Für die rwt und die anderen Verteilnetzbetreiber stellte das Jahr 2025 einen energiepolitischen Meilenstein dar. Mit dem Inkrafttreten des Bundesgesetzes über eine sichere Stromversorgung mit erneuerbaren Energien («Mantelerlass») wurden wesentliche Weichen für die zukünftige Energieversorgung gestellt.

    Das Gesetz zielt darauf ab, die Versorgungssicherheit zu stärken, die Abhängigkeit von Importen zu reduzieren und den Ausbau erneuerbarer Energien deutlich zu beschleunigen. Die Umsetzung erfolgt gestaffelt, wobei erste zentrale Verordnungen bereits Anfang 2025 in Kraft traten und weitere Regelungen bis 2026 folgen.

    Glasfaserausbau und rwt-Dividende

    Im Bereich Kommunikation konnte der Ausbau des Glasfasernetzes weiter vorangetrieben werden. Seit Anfang 2025 ist Salt in den bereits auf Glasfaser umgestellten Gebieten flächendeckend in Betrieb. Parallel dazu wird der Netzausbau für Swisscom mit hoher Intensität vorangetrieben.

    So konnte der Neubau des Alters- und Pflegeheims Solino in Bütschwil bereits erfolgreich an Swisscom übergeben werden und in diversen weiteren Wohneinheiten ist der Dienst von Swisscom nun auch verfügbar.

    Die Politische Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil ist mit 500 von 1500 Aktien zu einem Drittel an der rwt beteiligt. Das gesamte Aktienkapital beläuft sich per 31. Dezember 2025 auf 1,5 Millionen Franken. Die Jahresrechnung der rwt schliesst mit Aktiven von total 63'041'888,99 Franken ab und weist einen Jahresgewinn von 2'853'017,28 Franken aus.

    Bezüglich der Dividendenausschüttung wurde die Eignerstrategie überarbeitet. Die Ausschüttung beläuft sich neu auf zehn Prozent des Aktienkapitals plus 15 Prozent auf den Jahresgewinn.

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