Toggenburg

Laufenbrücke wird saniert statt ersetzt

Die historische Laufenbrücke in Bütschwil-Ganterschwil wird saniert und verstärkt. Der Gemeinderat hat die Projektierung bereits vergeben.

Der Eingang zur Gemeindeverwaltung Bütschwil.
Der Eingang zur Gemeindeverwaltung Bütschwil. - Nau.ch / Simone Imhof

Wie die Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil mitteilt, wurde am 12. Juni 2025 die Bevölkerung darüber informiert, dass im Rahmen der Revision der Schutzverordnung Ortsbild das AREG festgehalten hat, dass die Laufenbrücke, eine der ältesten Eisenfachwerkbrücken des Kantons St.Gallen ist.

Demnach sei sie von kantonaler Bedeutung, schutzwürdig und in die Schutzverordnung aufzunehmen. Diese Ausgangslage verhinderte den eigentlich geplanten Neubau der Laufenbrücke.

Gemäss Kanton sei eine Sanierung anzustreben. Damit allerdings eingeschätzt werden konnte, ob eine Instandsetzung verhältnismässig wäre oder nicht, wurde eine Zustandserfassung durch die Conzett Bronzini Partner AG, Chur, durchgeführt.

Historische Brücke soll erhalten bleiben

Die Zustandserfassung wurde inzwischen abgeschlossen. Es wurden verschiedene Instandsetzungs- und Neubauvarianten geprüft und miteinander verglichen.

Gestützt auf die Ergebnisse der Vergleiche wurde die Instandsetzungsvariante mit Ertüchtigung auf 18 Tonnen der Neubauvariante einer Holz-Betonverbundbrücke gegenübergestellt.

Da sich mit einer Verstärkung und Instandsetzung der bestehenden Brücke die Chance bietet, eine der ältesten Stahlbrücken des Kantons St.Gallen für die nächste Generation zu bewahren, hat der Gemeinderat am 28. April 2026 den Grundsatzentscheid getroffen, dass die Instandsetzungsvariante mit Ertüchtigung auf 18 Tonnen weiterverfolgt wird.

Für die Umsetzung dieser Instandsetzungsvariante wurden zudem Beiträge der Denkmalpflege des Kantons St.Gallen in Aussicht gestellt beziehungsweise zugesichert.

Projektierung und Planungen vergeben

Um die ersten Schritte zur Instandsetzung aufzunehmen hat der Gemeinderat die Ingenieurleistungen für die Projektierung des Vor- und Bauprojektes an die Conzett Bronzini Partner AG, Chur, vergeben.

Weiter wurden die Vermessungsarbeiten an die Dosch GmbH, Bütschwil, und der Auftrag für die Erarbeitung der wasserbaulichen Grundlagen an die Ingenias AG, St.Gallen, erteilt.

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