Haus Sonnegrund verbessert Jahresergebnis 2025
Die Rechnung 2025 des Hauses Sonnegrund in Kirchberg SG schliesst mit einem geringeren Verlust als budgetiert. Die Nachfrage nach Heimplätzen bleibt hoch.

Die Betriebsrechnung des Sonnegrund (Spitex und Heim) schliesst für das Jahr 2025 mit einem Verlust von 71'658,39 Franken ab, berichtet die Gemeinde Kirchberg SG.
Nach Abschreibungen/Rückstellungen von 32'928,06 Franken und einem ausserordentlichen Aufwand von 12'279,65 Franken sowie einem ausserordentlichen Ertrag von 1'203,50 Franken ergibt sich für den Sonnegrund ein Verlust von 115'662,60 Franken.
Das Budget 2025 des Sonnegrund ging von einem Verlust von 258'600.– Franken für das Heim aus. Der effektive Verlust der Erfolgsrechnung 2025 beläuft sich auf 115'662,60 Franken. Damit schliesst die Rechnung des Sonnegrund besser ab als budgetiert.
Hohe Nachfrage und stabile Auslastung
Das Eigenkapital beträgt per Ende 2025 rund 6,55 Millionen Franken. Im Spitexbereich werden die Kosten jährlich durch die Gemeinde ausgeglichen, einerseits durch den Anteil an der Pflegefinanzierung und andererseits durch den Beitrag an die Betriebskosten.
Auch im Jahr 2025 war die Nachfrage und Auslastung der Zimmer im Sonnegrund hoch und stabil. Die durchschnittliche Belegung lag im vergangenen Jahr bei 58 Betten (Vorjahr: 62). Auch der Mahlzeitendienst wie auch der Mittagstisch sind nach wie vor gut gefragt.
Die geplanten Leistungen in der Spitex von 802'000 Franken wurden mit einem Ertrag von 775’013,31 Franken nicht ganz erreicht. Der Personalaufwand im Budget 2025 war mit 995'500.– Franken geplant. Die Personalkosten in der Erfolgsrechnung 2025 liegen bei 955'572,24 Franken.
Budget 2026 Sonnegrund
Das Budget 2026 für den Sonnegrund weist einen Aufwand (Personal- und Sachaufwand) von 9'136’700 Franken und einen Betriebsertrag von 7’868’000 Franken auf. Der Verlust für 2026 wird einmalig mit 1'268'700 Franken sehr hoch ausfallen.
Darin sind die Kosten für die Miete der Container im Vollbetrieb zu zwei Dritteln enthalten. Ein Drittel wird der Rechnung 2027 belastet. Alle Provisorien und die entsprechenden Installationen werden direkt der Betriebsrechnung belastet.
Ein weiterer Grund für die Verlustbudgetierung während der Bauphase mit Erweiterung und Umbau des Sonnegrund ist die Reduktion der Bewohnerplätze auf 54 Betten.
Pflegestufe bestimmt Personalaufwand
Die Bewohnerinnen und Bewohner im Sonnegrund haben eine durchschnittliche Pflegestufe von 6,0. Der personelle Aufwand richtet sich nach der Höhe der Pflegestufe. Entsprechend widerspiegelt dies die Personalkosten.
Für die Erweiterung und den Umbau des Sonnegrund sind 21,3 Millionen Franken geplant. Im Jahr 2026 werden von diesem Gesamtbetrag voraussichtlich 5 Millionen Franken anfallen.









