Mühlaubrücke wird erneut umfassend geprüft
Am Donnerstag, 30. April 2026, wird die Mühlaubrücke in Kirchberg wegen Tragsicherheitsfragen geprüft und dafür kurzfristig gesperrt.

Wie die Gemeinde Kirchberg SG mitteilt, wurden bei einer statischen Überprüfung im Jahr 2022 Mängel bezüglich der Tragsicherheit der Mühlaubrücke festgestellt. Als Sofortmassnahme wurde eine Lastbeschränkung auf 18 Tonnen eingeführt und die beiden Gemeinden Lütisburg und Kirchberg haben die Planung eines Ersatzneubaus aufgenommen.
Nach einem Variantenstudium, der Erarbeitung eines Vorprojekts und der Durchführung eines Mitwirkungsverfahrens hat die Lütisburger Stimmbevölkerung an der vergangenen Bürgerversammlung den Projektierungskredit für den Neubau der Mühlaubrücke aus dem Budget gestrichen. Durch diesen Entscheid wurde das geplanten Ersatzneubauprojekt gestoppt.
Um die verbleibende Nutzungsdauer der Mühlaubrücke verlässlicher einschätzen zu können, haben die Gemeinden Lütisburg und Kirchberg eine fachliche Zweitmeinung zur Tragsicherheit eingeholt. Das beauftragte Ingenieurbüro hat neue Fakten aus dem Jahr 2023 einer ähnlichen Brücke in Deutschland miteinfliessen lassen und empfiehlt, zur fundierteren Beurteilung des Zustands der Brücke eine Zustandsbeurteilung der Brücke durchzuführen.
Zustandsprüfung der Brücke mit temporärer Sperrung
Dem Lütisburger und Kirchberger Gemeinderat ist es wichtig, diese Überprüfung zeitnah umzusetzen. Die Überprüfung ist für den Donnerstag, 30. April 2026, vorgesehen und wird durch das Ingenieurbüro Schällibaum durchgeführt.
Ziel der Zustandsbeurteilung ist es, allfällige Schäden der Spannglieder zu erkennen. Dies erfolgt zusätzlich zu den statischen Berechnungen mittels einer spezialisierten Inspektion vor Ort.
Während dieser Arbeiten muss die Brücke für den Verkehr gesperrt werden. Die Umleitung erfolgt über das Dorf Lütisburg und wird entsprechend signalisiert.
Ergebnisse entscheiden über weitere Nutzung
Die Ergebnisse dieser Prüfung dienen als Grundlage für den Entscheid, ob und unter welchen Bedingungen die Brücke weiter benutzt werden kann. Im ungünstigsten Fall muss die Brücke dauerhaft gesperrt werden.
Sobald die Ergebnisse bekannt sind, werden die Gemeinderäte von Lütisburg und Kirchberg die Bevölkerung über die Erkenntnisse und das weitere Vorgehen informieren.










