Wie die Gemeinde Ittigen berichtet, beginnen die Arbeiten für die nächste Bauetappe des neuen Wasserreservoirs am 3. Januar 2022.
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Ortseinfahrt Ittigen. - nau.ch / Ueli Hiltpold

Am 3. Januar 2022 beginnen die für den Bau des neuen Wasserreservoirs nötigen Rodungsarbeiten. Bis Ende April 2022 werden die Wanderrouten am Fuss des Mannenbergs in der Gemeinde Ittigen aus Sicherheitsgründen teilweise gesperrt und umgeleitet.

Für den Neubau des Wasserreservoirs Mannenberg und für das Deponieren des Aushubmaterials sind über vier Monate hinweg Rodungsarbeiten nötig. Bei der Planung dieser Arbeiten wurde ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, die Belastungen für die Umgebung möglichst gering zu halten.

Das Erdmaterial kann wieder verwendet werden

Das Aushubmaterial wird auf dem Baugelände zwischengelagert. Mit dieser Massnahme können in der Gemeinde Bolligen rund 24'000 Lastwagenfahrten auf der Lutertal- und Bolligenstrasse vermieden werden.

Zudem kann ein grosser Teil des Erdmaterials nach dem Abbruch des alten Reservoirs vor Ort wieder zum Auffüllen und zum Überdecken des neuen Reservoirs Mannenbergs verwendet werden.

Nach Bauende wird die Umgebung, mit Ausnahme der Fläche des neuen Reservoirs, mit heimischen Bäumen wieder aufgeforstet und die übrige Landschaft in ihren ursprünglichen Zustand zurückgeführt werden.

Zusätzlich wird zum Ausgleich in der Gemeinde Signau eine Realersatzfläche von einem Hektar neu mit Wald bepflanzt werden.

Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis zum vierten Quartal 2025 gehen

Im Januar 2022 wird der Forstbetrieb der Burgergemeinde Bern den Wald auf dem Baugelände roden.

Im Februar bis April 2022 wird eine Spezialfirma die Wurzelstöcke im Bereich des Baugrunds des neuen Reservoirs ausgraben und zusammen mit den Baumstämmen abtransportieren.

Die Wurzelstöcke auf dem übrigen Baugelände werden zu Holzschnitzel verarbeitet, vor Ort zwischengelagert und zur gegebenen Zeit dem Waldboden wieder zugeführt. Die Gesamtbauzeit beträgt vom 11. Oktober 2021 bis zum vierten Quartal 2025.

Auswirkungen auf das Naherholungsgebiet Mannenberg bleiben gering

Der Zugang zum beliebten Naherholungsgebiet Mannenberg bleibt nach wie vor über die gesamte Bauzeit hinweg möglich.

Während den vier Monaten Rodungsarbeiten werden im Mannenbergwald – aus Sicherheitsgründen – jedoch diverse Wanderwege gesperrt und das ganze Baugelände gesichert.

Die Ausflügler werden gebeten, die Wegumleitungen zu nutzen und auf den Wanderwegen zu bleiben, um Unfälle zu vermeiden. Das Betreten des Rodungs- und Baustellengeländes ist aus Sicherheitsgründen nicht gestattet.

Es wurden besondere Verkehrssicherheitsmassnahmen angeordnet

Für den Baustellenverkehr wurde über die ganze Bauzeit hinweg eine strikt einzuhaltende Route vorgegeben.

Zur Sicherstellung eines unfallfreien Verkehrsflusses des Langsamverkehrs, unter anderem Fussgänger, und unter Berücksichtigung der besonderen Sicherheitsbedürfnisse der umliegenden Schulen wurden spezifische Verkehrsmassnahmen angeordnet.

Die Analyse der realisierten Massnahmen hat gezeigt, dass diese den Zweck erfüllen. Details sind auf der Projektwebseite reservoir-mannenberg.ch publiziert.

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