Das Aare-Ufer in Worblaufen bei Bern ist bis 2023 nur beschränkt zugänglich: Der Raum wird zur Baustelle, weil das beliebte Naherholungs- und Wassersportgebiet aufgewertet werden soll. Das teilte die Standortgemeinde Ittigen am Montag mit.
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Der Bahnhof Worblaufen in Ittigen. - Google Maps

Das rechte Aare-Ufer soll in eine naturnahe Uferlandschaft umgestaltet werden. Die Infrastruktur für den Wassersport soll dort konzentriert werden, wo der Aareraum schon heute durch Bauten und Anlagen geprägt ist - also im direktem Umfeld der Tiefenaubrücke.

In diesem Bereich zwischen dem Clubhaus der Pontoniere und der Tiefenaubrücke fahren nun die Bagger auf. Die Baustelle wird bis Herbst 2022 bestehen.

Die neue Einwasserungsstelle für Kanuten und Pontoniere werde Schwimmenden und Böötlern einen sicheren Ein- und Ausstieg erlauben, teilte die Gemeinde mit. Zudem diene sie der Sanitätspolizei. Dem Infrastrukturbereich vorgelagert wird eine Betonmauer, die entlang der Aare eine promenadenartige Situation schaffen soll.

Im kommenden Frühling will der Kanton die Aufwertung und Renaturierung des übrigen Aare-Ufers zwischen Löchligut und ARA Worblental in Angriff nehmen. Der Zugang zur Aare ist bis Sommer 2023 nur eingeschränkt nutzbar. Der Uferweg bleibt durchgehend begehbar, je nach Bauphase aber mit veränderter Wegführung.

Kanton und Gemeinde Ittigen nehmen das Projekt gemeinsam in Angriff. Die Gesamtkosten betragen rund sieben Millionen Franken.

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