A8 Rastplatz Glooten nach zwölf Jahren wieder geöffnet
Der Rastplatz Glooten zwischen Interlaken-Ost und Brienz ist nach umfangreicher Sanierung wieder offen – mit neuen sanitären Anlagen und Schnellladestationen.

Der Rastplatz Glooten auf der A8 zwischen Interlaken-Ost und Brienz diente in den letzten zwölf Jahren als Installationsplatz für den Bau von Rettungsstollen für die Nationalstrassentunnels und der Gesamtsanierung der A8 am Brienzersee, teilt das Bundesamt für Strassen Astra mit.
Seit 9. März 2026 ist er wieder für den Verkehr geöffnet. Nebst neuen sanitären Anlagen stehen auch pro Seite vier Schnellladestationen zur Verfügung.
In den letzten zwölf Jahren hat das Bundesamt für Strassen ASTRA im Rahmen des Programms «Tunnelsicherheit Berner Oberland» unzählige Massnahmen umgesetzt, um der Region auch in Zukunft eine sichere und zuverlässige Nationalstrasse zur Verfügung zu stellen.
Tunnels der A6 und A8 umfassend saniert
Unter anderem wurden alle einröhrigen Tunnels der A6 und der A8 mit Rettungsstollen ausgerüstet, die bei einem Brand als Fluchtmöglichkeit dienen. Zudem wurde die Betriebs- und Sicherheitsausrüstung auf den neuesten Stand gebracht.
Ein Schwerpunkt lag auf der A8 zwischen Interlaken-Ost und Brienz. Die drei Tunnels wurden ab 2014 mit Rettungsstollen ausgestattet und im Rahmen der Gesamtsanierung zusammen mit der offenen Strecke von 2021 bis 2025 umfassend saniert.
Wiedereröffnung Rastplatz Glooten
Für all diese Arbeiten wurde der Rastplatz Glooten, der sich auf dieser Strecke östlich von Iseltwald befindet, als Installationsplatz genutzt. Die Unternehmungen hatten in Baucontainern ihre Büros, und der Rastplatz diente als Lagerungs- und Umschlagplatz.
Er war deshalb seit Ende September 2013 für den Verkehr gesperrt. Nach Abschluss der Gesamtsanierung wurde der Installationsplatz zurückgebaut und der Rastplatz selbst noch leicht saniert.
Unter anderem wurden die sanitären Anlagen erneuert und pro Seite vier neue Schnellladestationen errichtet.
Wiedereröffnung nach Verzögerung
Der Rastplatz ist aufgrund seiner Lage nicht ans Kanalisationsnetz angeschlossen. Das Abwasser wird deshalb in einem Tank gesammelt, der dann regelmässig geleert werden muss.
Wie sich herausstellte, floss aus zuerst unbekannter Quelle Wasser in den Tank. Dadurch wurde dieser schneller gefüllt, und es bestand die Gefahr des Überlaufens bei Benutzung der sanitären Anlagen.
Aus diesem Grund hat sich die ursprünglich für Ende 2025 geplante Wiedereröffnung verzögert. Die Probleme konnten mittlerweile behoben werden, und der Rastplatz steht dem Verkehr wieder uneingeschränkt zur Verfügung.










