Herausforderung von Menznau angenommen
2010 wurde Menznau beim Gemeindeduell Zweite, 2013 wollte niemand gegen sie antreten. 2019 nimmt Huttwil diese Herausforderung nun an und macht beim Duell am Napf mit.

Im Mai fordern sich jährlich über 160 Schweizer Gemeinden zu einem freundschaftlichen und sportlichen Duell heraus. Im Schnitt nehmen jährlich 235‘000 Personen am «Coop Gemeinde Duell von schweiz.bewegt» teil und sammeln bis zu 400‘000 Bewegungsstunden. Es ist ein Anlass für jedermann, egal ob jung, alt, sportlich oder gemütlich unterwegs. Die Gemeinde stellt, in Zusammenarbeit mit lokalen Vereinen und Anbietern für die Teilnehmenden ein abwechslungsreiches Programm zusammen mit dem Ziel, die Bevölkerung zu mehr Bewegung zu animieren. Je mehr die Teilnehmenden sich bewegen, desto mehr Bewegungsminuten sammeln sie für ihre Gemeinde und verhelfen ihr so zum Sieg in ihrer Kategorie des nationalen Vergleichs oder ihrem Duell. Am Ende wird die «bewegteste» Gemeinde jeder Kategorie mit einem Geldbetrag prämiert, welcher für ein Sportprojekt eingesetzt werden muss.
Huttwil wird von Menznau herausgefordert. «Im Vordergrund steht ein freundschaftliches Duell über die Kantonsgrenze hinweg zur Förderung unserer gemeinsamen Napfregion» finden die beiden OK-Präsidenten Sandra Lambroia Groux (Gemeinderätin Huttwil) und Bruno Emmenegger (Gemeinderat Menznau). Deshalb werden die beiden Organisationskomitees am 3. Mai 2019 um 19 Uhr an der Kantonsgrenze im Seilziehen gegeneinander antreten. Jede Gemeinde will natürlich das Duell gewinnen und hat auf den eigenen Sieg gewettet, aber es geht auch darum zusammen für gemeinsame Interessen einzustehen, so wie im Bauernkrieg als die Bauern über die Kantonsgrenze hinweg zusammenstanden.
Für Menznau ist es bereits die dritte Teilnahme, während Huttwil erstmals teilnimmt. «Gegen eine erfahrene und erfolgreiche Gemeinde anzutreten, ist natürlich eine Herausforderung», so Sandra Lambroia Groux. «Aber Menznau ist uns näher als andere Teilnehmer, ist uns sympathisch und mit Menznau können wir über das Duell hinaus Gemeinsames hervorheben, uns zwischen Gemeinden austauschen, voneinander lernen und so einen nachhaltigen Nutzen schaffen».










