Klarer Sieg des FC Breitenrain Frauen nach Steigerung
Der FC Breitenrain Frauen dreht die Partie nach schwacher erster Hälfte und besiegt Herzogenbuchsee dank starker zweiter Halbzeit deutlich mit 8:2.

Wie der FC Breitenrain mitteilt, besiegte der FC Breitenrain Frauen den FC Herzogenbuchsee nach Startschwierigkeiten und einer Leistungssteigerung nach der Pause am Ende deutlich mit 8:2.
«Am Anfang haben wir als Team nicht gut funktioniert und fanden deshalb nicht ins Spiel», sagte Naomi Oesch nach Spielschluss – und lag damit richtig. Dass Herzogenbuchsee in akuter Abstiegsgefahr ist, während Breitenrain oben mitspielt, merkte man in der ersten Halbzeit nämlich nicht.
Im Gegenteil: Herzogenbuchsee hatte insgesamt mehr Abschlüsse zu verzeichnen, Breitenrain wirkte über weite Strecken hektisch und verunsichert durch die forsche Spielweise des Gegners.
Frühe Tore und offene Partie
Dabei begann das Spiel aus Sicht Breitenrains optimal, als eine Flanke von Martina Frey nach nur fünf Minuten durch den gesamten Strafraum flog, ohne von jemandem berührt zu werden, und direkt im Tor landete. Die frühe Führung war allerdings von kurzer Dauer.
Nur sechs Minuten später glich Anja Annaheim nach einem Eckball per Kopf aus. Ein weiterer Kopfball, dieses Mal von Anna Kazmierczak, verfehlte das Breitenrain-Tor zwei Minuten später nur knapp.
Vor allem durch Standardsituationen blieb Herzogenbuchsee in der Folge gefährlich, jedoch ohne weiteren Torerfolg, bevor Naomi Oesch Breitenrain nach etwas mehr als einer halben Stunde mit einem Schuss aus sechzehn Metern entgegen dem Spielverlauf wieder in Führung brachte.
Breitenrain dreht nach der Pause auf
Nach dem Seitenwechsel drehte Breitenrain auf und entschied das Spiel innerhalb von zehn Minuten. Zuerst traf wiederum Naomi Oesch mit einem Flachschuss in die weite Ecke, kurz darauf war Carola Fasel nach einem Eckball im Rückraum vergessen gegangen und traf zum 4:1.
Es folgte eine Phase, in der die Partie ausgeglichen verlief und beide Teams zu einzelnen Möglichkeiten kamen, bevor Breitenrain den Deckel in der Schlussviertelstunde definitiv draufmachte.
Lydia Dubach erzielte per sehenswertem Weitschuss das 5:1. Zwar gelang Kazmierczak noch das 5:2, dann aber trafen abermals Naomi Oesch und zweimal Sarmila Selvaratnam zum Endstand von 8:2.
Fokus auf zweite Halbzeit und Ausblick
Auch wenn das Resultat angesichts der von Breitenrain gezeigten Leistung zu deutlich ausfiel, hatte Dreifachtorschützin Naomi Oesch recht, als sie meinte: «Nach der Pause haben wir uns gesteigert, besser zusammengespielt und die Chancen recht konsequent genutzt.»
Und Sarmila Selvaratnam, der insgesamt fünf Skorerpunkte gelangen, sagte: «Die erste Halbzeit vergessen wir am besten. Am Dienstag wollen wir gegen Bethlehem (Spitalacker, 20.15 Uhr) dort weitermachen, wo wir heute aufgehört haben – beim Toreschiessen.»










