HV Herzogenbuchsee bindet sechs Spielerinnen
Der HV Herzogenbuchsee verlängert für die Saison 2026/27 mit sechs Spielerinnen und setzt damit weiter auf Kontinuität im jungen SPL1-Kader.

Wie der HV Herzogenbuchsee mitteilt, ist die Kaderplanung für die Saison 2026/27 mit den kürzlich unterzeichneten weiteren Verträgen mit Malin Haas, Noë Strub, Caroline Gygax, Jolanda Pfäffli, Jael Billeter und Jula Hofer weit fortgeschritten. Damit steht fest, dass der künftige Cheftrainer Fabian Bilger weitestgehend mit der bestehenden jungen, talentierten Mannschaft weiterarbeiten kann.
HVH-Präsident und ad interim Sportchef Thomas Eggimann kann die nächsten Tage etwas ruhiger schlafen. Steht doch fest, dass der Verein mit dem allergrössten Teil des aktuellen Kaders auch die nächste Saison in Angriff nehmen kann. Das ermöglicht mit der angepeilten Kontinuität an den nächsten Entwicklungsschritten weiterzuarbeiten.
«Es freut uns, dass die vielen Eigengewächse in unseren Reihen gehalten werden können. Ihre Entwicklung und ihr Engagement haben ihnen den Platz im SPL1-Team gesichert. So kann der HVH mit einem fast unveränderten Team in die neue Saison starten, was natürlich viele Vorteile mit sich bringt.», gibt Thomas Eggimann zu Protokoll.
Dreimal erfahren und doch noch jung
Mit Malin Haas, Noë Strub und Caroline Gygax stehen drei Spielerinne, welche schon längere Zeit zum Stamm gehören und trotzdem die besten Handballjahre noch vor sich haben, auch mindestens die nächste Saison auf dem Matchblatt des HV Herzogenbuchsee.
Die 22-jährige Malin Haas ist seit sechs Spielzeiten fixes Mitglied der ersten Mannschaft der Oberaargauerinnen. Haas durchlief sämtliche Nachwuchsstufen beim HV Herzogenbuchsee. Öfters Verletzungen laborierend kämpfte sie sich immer wieder mit viel Wille zurück auf die Platte. Die angehende Agronomin gehört zur starken Buchser Kreisläuferinnen-Gilde und wird mit Erfahrung sowie Spielverständnis weiterhin ein wichtiges Element im Team sein.
Noë Strub hat das Handball-ABC in Lyss erlernt und stiess von dort auf Stufe U18 Elite zur Buchser Organisation. Mit gleichem Jahrgang wie Haas debütierte auch Strub in der Saison 2020/21 in der SPL1. Nach einem Abstecher für eine Saison nach Schweden und um einige Erfahrungen reicher, kehrte sie wieder auf die Saison 2023/24 zurück in den Oberaargau. Es ist wahrscheinlich nicht verfehlt zu behaupten, dass mit der weiteren Verpflichtung von Strub der HVH weiterhin die Spielerin mit den schnellsten Beinen der Liga in ihren Reihen haben wird.
Caroline Gygax ist die dritte im Bunde der Weiterverpflichtungen mit Jahrgang 2003. Ihr Weg in das Fanionteam führte nach der U18 Elite Spielzeit über vier Saisons in der zweiten Mannschaft in der ersten Liga. Unter der dänischen Trainerin Pia Christensen erhielt Gygax das Vertrauen und ist eine der Entdeckungen der letzten beiden Jahre auf der Kreisposition und im Abwehrzentrum.
Dreimal jung und auf Erfahrungssammlung
Jolanda Pfäffli, Jael Billeter und Jula Hofer haben allesamt bereits SPL1-Erfahrung sammeln können und werden auch ihre anstehenden nächsten Entwicklungsschritte im Dress des HV Herzogenbuchsee machen.
Jolanda Pfäffli gehört dem goldenen HVH-Jahrgang 2005 an, welcher auf Nachwuchsstufe ganz vorne mitspielte und Titel gewonnen hat. Die 1,82 Meter grosse Rückraumspielerin aus Langenthal spielt seit drei Saisons in der ersten Mannschaft und hat in der laufenden Meisterschaft Schwung aufgenommen und ihr Potenzial erkennen lassen.
Im Verlaufe der letzten Spielzeit ist Jula Hofer zum HV Herzogenbuchsee gestossen. Die Linkshänderin spielte davor mit Doppellizenz bei Köniz und dem SPL2-Team der HSG Leimental. Die 19-jährige Bernerin hat ihre Handballsporen bei den Köniz Cats abverdient und sich nun mit Einsatz und Leistungen für einen Vertrag beim HVH als rechte Flügelspielerin empfohlen.
17 Jahre jung und bereits diese Saison als dritte Torhüterin im SPL1-Kader, das ist die Buchserin Jael Billeter. Die 30-fache U18-Nationalmannschaftsspielerin erhielt mehrmals Einsatzzeit und bewies ihr Können unter Trainerin Pia Christensen. Mit Billeter kann der HV Herzogenbuchsee ein weiteres vielsprechendes Talent aus eigener Nachwuchsabteilung in den eigenen Reihen behalten.










