Teufen (AR)

Teufen AR genehmigt Neubau des Reservoirs Frölichsegg

Nau.ch Lokal
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Herisau,

Das alte Reservoir Frölichsegg wird durch ein modernes Untergrundreservoir ersetzt. Abstimmung über 1,38 Millionen Franken ist am 14. Juni 2026 vorgesehen.

Ortseinfahrt Steinerstrasse in Teufen.
Ortseinfahrt Steinerstrasse in Teufen. - Nau.ch / Simone Imhof

Wie die Gemeinde Teufen AR berichtet, hat der Gemeinderat das Projekt für den Ersatzbau des Reservoirs Frölichsegg genehmigt. Das bestehende Reservoir aus dem Jahr 1978 ist zwar baulich noch in gutem Zustand, kann jedoch aus verschiedenen betrieblichen und technischen Gründen nicht erhalten werden.

Insbesondere erfüllt es die heutigen Anforderungen an Löschreserve, Betriebseinrichtungen, Hygiene und Arbeitssicherheit nicht mehr, sodass ein Weiterbetrieb oder eine wirtschaftlich sinnvolle Anpassung nicht möglich ist. Aus diesen Gründen muss das bestehende Bauwerk durch einen Neubau ersetzt werden.

Die vorhandene Brauch- und Löschreserve ist bereits heute knapp bemessen. Gleichzeitig sieht die Generelle Wasserversorgungsplanung (GWP 2024 bis 2040) eine Erweiterung der Versorgungszone Frölichsegg vor, um die Wasserdruckverhältnisse in höher gelegenen Quartieren (Schützenberg, Gremmstrasse, Blattenstrasse, Bündtstrasse, Schlipfweg) zu verbessern.

Neues Reservoir stärkt Wasserversorgung Zone 4

Das Bauprojekt umfasst den Neubau eines unterirdischen Reservoirs mit zwei Wasserkammern à 200 Kubikmeter auf dem gleichen Standort, den Ersatz der Hauptleitung Frölichsegg – Feld, die Erstellung von Strom- und Signalkabelanschlüssen sowie die Einrichtung von Abwasserleitungen für Schmutz- und Meteorwasser.

Während der gesamten Bauzeit bleibt die Wasserversorgung der Zone 4 durch das bestehende Reservoir gesichert. Nach Fertigstellung der ersten Kammer wird das alte Reservoir abgebrochen, bevor die zweite Kammer erstellt wird.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 1,38 Millionen Franken (nach Abzug von Beiträgen der Assekuranz). Da es sich um eine neue, einmalige Ausgabe über 500’000 Franken handelt, erfolgt die Finanzierung über ein obligatorisches Referendum. Die entsprechende Urnenabstimmung ist für den 14. Juni 2026 vorgesehen.

Mit dem Neubau wird die Versorgungssicherheit verbessert, der Brandschutz optimiert, die Betriebsführung erleichtert und die Anlage entspricht den heutigen technischen, hygienischen und gesetzlichen Anforderungen. Damit wird die Wasserversorgung langfristig zuverlässig und sicher für alle Haushalte und Betriebe in der Versorgungszone 4 gewährleistet.

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