Herisau

Herisau AR: Vier Schwarzarbeiter auf Baustelle entdeckt

In Herisau AR wurden am Montag vier Schwarzarbeiter bei einer Baustellenkontrolle festgestellt.

schwarzarbeit
Gerüstbauer bei der Arbeit. (Symbolbild) - dpa

Am Montagvormittag führten Mitarbeitende des Arbeitsinspektorats Appenzell Ausserrhoden eine Kontrolle auf einer Baustelle durch. Dabei wurden fünf Arbeiter kontrolliert. Bei vier Arbeitern wurde festgestellt, dass die Voraussetzungen für eine legale Erwerbstätigkeit nicht gegeben waren und sie sich teilweise rechtswidrig in der Schweiz aufgehalten haben.

So wurde die Kantonspolizei AR aufgeboten, welche die Beschuldigten zum Regionalpolizeiposten Herisau verbrachte. Bei den Beschuldigten handelte sich um zwei Serben, einen Bulgaren und einen Rumänen.

Bussendepositum eingezogen

Nach den Amtshandlungen wurden die zwei Serben durch das Migrationsamt AR mit einer Wegweisung aus der Schweiz belegt. Eine Einreisesperre gegen die beiden wird ebenfalls geprüft. Der Bulgare und der Rumäne wurden nach den Amtshandlungen aufgrund ihrer EU-Bürgerschaft ohne ausländerrechtliche Massnahmen entlassen.

Bei allen vier Männern wurde je ein Bussendepositum eingezogen. Sie werden wegen Erwerbstätigkeit ohne Bewilligung, Verletzung der Meldepflicht, respektive des rechtswidrigen Aufenthalts zur Anzeige gebracht.

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Kommentare

User #8043 (nicht angemeldet)

Der auftraggeber zahlt keine ahv, pk und unfalversicherung. Der arbeitnehmer ist nebst dumping lohn nicht mal versichert. Man liest nichts vom arbeitgeber, nur von den bussen der arbeitnehmer. Ein skandal.

User #5628 (nicht angemeldet)

Wenigstens haben diese Leute ihr Geld mit ehrlicher, unterbezahlter, Arbeit verdient!

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