Roman Wäspi ist neuer Einwohnerratspräsident
Der Herisauer Einwohnerrat hat Roman Wäspi zum Präsidenten gewählt. Zudem fällte er Entscheide zur Obstmarkt-Initiative und zur Frühen Förderung.

Wie die Gemeinde Herisau berichtet, war die erste Sitzung des Herisauer Einwohnerrats im Amtsjahr 2026/2027 zunächst den Wahlen gewidmet. Zum Präsidenten und damit zum höchsten Herisauer wurde Roman Wäspi (Gewerbe/PU-Fraktion) gewählt.
Die weiteren Mitglieder im Büro des Einwohnerrats sind Michael Rechsteiner (SVP, Vizepräsident) sowie Rémy Chenevard (FDP/GLP-Fraktion, 1. Stimmenzähler), Elisa Hochreutener (SP, 2. Stimmenzählerin) und Marcel Panzer (Die Mitte/EVP-Fraktion, 3. Stimmenzähler).
Änderungen in GPK und Finanzkommission
Präsidentin der Geschäftsprüfungskommission bleibt Eva Schläpfer (Gewerbe/PU-Fraktion). Als Mitglieder bestätigt wurden Hansueli Diem (Die Mitte/EVP-Fraktion), Michael Kellenberger (SP) und Urs Signer (FDP/GLP-Fraktion). Neu Einsitz nimmt Roman Hutter (SVP).
Die Finanzkommission wird weiterhin von Benedict Vuilleumier (FDP/GLP-Fraktion) präsidiert. Wiedergewählt wurden die Bisherigen Dominik Lämmler (Gewerbe/PU-Fraktion) und Thomas Preisig (SVP). Neue Mitglieder in der Finanzkommission sind Markus Giger (Die Mitte/EVP-Fraktion) und Celia Hubmann (SP).
Neue Mitglieder des Einwohnerrates sind per 1. Juni 2026 Tobias Burkhalter (EVP), Markus Giger (Die Mitte) und Nazir Atila (SP).
Initiative und Förderprojekt beschlossen
Des Weiteren standen am Mittwoch, 3. Juni 2026, drei Sachgeschäfte auf der Traktandenliste. Die kommunale Volksinitiative «Obstmarkt Herisau – Keine Zwängerei – Ein Nein ist ein Nein» erklärte der Einwohnerrat mit 29 Ja bei einer Enthaltung für gültig. Gleichzeitig empfiehlt er den Stimmberechtigten mit 19 zu 5 Stimmen bei 6 Enthaltungen die Ablehnung der Initiative. Die Volksabstimmung soll am 27. September stattfinden.
Der Antrag für die Einführung der Frühen Förderung und damit verbunden wiederkehrende Ausgaben von maximal 136'500 Franken pro Jahr wurde mit 26 zu 2 Stimmen bei 2 Enthaltungen angenommen.
Genehmigt hat der Einwohnerrat einstimmig eine Motion, die die Entschädigung für die Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Einwohnerrates genauer regeln will.










