Forst-Zusammenschluss im Mittelland AR vorerst vom Tisch
Das Projekt einer gemeinsamen Forst-AG wird vorerst gestoppt. Die Gemeinde Teufen und ihre Partner setzen aber weiterhin auf eine enge Zusammenarbeit.

Die Gemeinden Gais, Teufen, Trogen sowie Bühler, Rehetobel, Speicher und Wald informieren über den Stand des Projekts zur möglichen Schaffung einer gemeinsamen Forstorganisation Appenzell Ausserrhoden Mittelland.
Wie die Gemeinde Teufen berichtet, haben sie zusammen mit Gais und Trogen in den vergangenen Monaten den Stand des Projekts zur möglichen Schaffung einer gemeinsamen Forstorganisation Appenzell Ausserrhoden Mittelland vertieft überprüft.
Ziel des laufenden Projekts war die Gründung einer gemeinsamen Aktiengesellschaft für die heutigen Forstbetriebe Gais, Teufen und Trogen, unter Einbezug der mitbetroffenen Gemeinden (Bühler, Rehetobel, Speicher, Wald).
Fundierte Prüfung der Organisationsform
Damit die Betreibergemeinden über eine fundierte Entscheidungsgrundlage zur zukünftigen Organisationsform verfügten, hat eine externe Beratungsfirma die bisherigen Arbeiten und Unterlagen analysiert. Dabei wurden sowohl organisatorische, finanzielle als auch politische Rahmenbedingungen noch einmal sorgfältig geprüft und mögliche Umsetzungsmassnahmen vorgeschlagen.
Die Analyse zeigte, dass die Gründung einer gemeinsamen Organisationsform grundsätzlich möglich ist. Gleichzeitig bestehen offene Fragen, insbesondere bezüglich der finanziellen Rahmenbedingungen, der Ausgestaltung einzelner Leistungen sowie der politischen Ausgangslage in den beteiligten Gemeinden. Zum aktuellen Zeitpunkt konnten nicht alle Gemeinden der Gründung einer Aktiengesellschaft zustimmen.
Zeitpunkt für Fusion noch nicht reif
Vor diesem Hintergrund sind die Gemeinden zum Schluss gekommen, dass der Zeitpunkt für einen Zusammenschluss der Forstbetriebe im Mittelland aktuell noch nicht reif ist. Entsprechend kann das Projekt in der bisherigen Form vorerst nicht weiterverfolgt werden.
Für einen zukunftsfähigen Zusammenschluss der Forstbetriebe ist eine gemeinsame Basis entscheiden. Aktuell sind die Betreiberinnen strukturell, finanziell und personell noch zu weit voneinander entfernt.
Trotz dieses Entscheides betonen die Verantwortlichen, dass die Gespräche und die intensive Projektarbeit der vergangenen Jahre wertvolle Erkenntnisse gebracht haben. Zudem besteht Einigkeit darüber, dass eine Zusammenarbeit zwischen den Forstbetrieben weiterhin sinnvoll ist.
Kooperation wird weiter gestärkt
Die drei betreibenden Gemeinden bleiben daher offen für zukünftige Formen der Kooperation und wollen den Austausch sowie mögliche gemeinsame Projekte auch weiterhin forcieren.










