Die Frauen des UHC Waldkirch St. Gallens zeigen zu Hause im dritten Playoff-Spiel gegen Unihockey Basel Regio eine souveräne Leistung und gewinnen mit 7:2.
Unihockey (Symbolbild)
Unihockey (Symbolbild) - Zug United

Am Sonntag fand in der Sporthalle Tal der Demut in St. Gallen das dritte Playoff-Spiel gegen Unihockey Basel Regio statt. Trotz viel Unterstützung von den Zuschauerrängen starteten beide Teams verhalten in die Partie. Die Spannung der Spielerinnen war sichtbar und es wurde dementsprechend auch unsicher und ohne Risiko gespielt.

Die Nervosität der St. Gallerinnen führte zu einigen Eigenfehlern, was die Baslerinnen sofort ausnutzen konnten und so anfangs zu vielen Chancen kamen. Trotzdem gelang es ihnen nicht, die Verteidigung zu durchdringen und so war es Tamara Zogg, welche das erste Tor für das Heimteam sichern konnte.

Die Erlösung des ersten Tors war gross. Dies nutzte Michelle Sieber sofort aus und konnte mit einer grandiosen Eigenleistung das zweite Tor für die St. Gallerinnen erzielen. Die Führung verlieh den St. Gallerinnen viel Sicherheit und Ballbesitz.

Für Basel hiess es jedoch weiterkämpfen und jede Chance nutzen, was ihnen auch kurz vor Ende des ersten Drittels gelang. Nadia Kramer erzielte das erste Tor für Unihockey Basel Regio und so stand es vor der ersten Pause 2:1 für das Heimteam.

WaSa mit Selbstvertrauen

Im zweiten Drittel starteten beide Teams mit mehr Sicherheit und klarem Siegeswillen. Das Spiel war ausgeglichen, viele Zweikämpfe und Konterangriffe zeichneten die ersten Minuten aus. In der 34. Minute konnte jedoch Unihockey Basel Regio die Ruhe bewahren und durch Sonja Nivamo den nächsten Treffer bejubeln.

Dies brachte die Frauen des UHC Waldkirch St. Gallens aber nicht aus der Ruhe, sie hielten weiterhin mit viel Sicherheit und Konzentration dagegen. Livia Resegatti konnte dies ausnützen und nur zwei Minuten später den Führungstreffer für die St. Gallerinnen erzielen.

Mit diesem Tor wurden das Selbstvertrauen und der Kampfeswille gestärkt, wodurch auch eine darauffolgende Zwei-Minuten-Strafe gegen das Heimteam gut überstanden werden konnte.

Entscheidung im Schlussdrittel

Ins dritte Drittel starteten die Baslerinnen aufgrund einer Zwei-Minuten-Strafe mit nur vier Spielerinnen. Die Überzahlsituation nutzte WaSa nach gut einer Minute aus: Livia Resegatti traf auf Pass von Ladina Sgier zum zweiten Mal im Spiel souverän zum 4:2.

Die St. Gallerinnen behielten weiterhin die Kontrolle über das Spiel und konnten ein schnelles Spiel auf den Platz bringen. Dafür wurden sie auch belohnt, denn in der gleichen Minute konnte die Führung durch Andrina Schaller ausgebaut werden. Mit viel Druck gelang es anschliessend Charisse Baumann, einen weiteren Treffer für das Heimteam zu erzielen.

Die Baslerinnen versuchten ohne Torhüterin vehement, das Spiel auf ihre Seite zu kehren, was jedoch durch guten Defensivarbeit der St. Gallerinnen nicht gelang. Schlussendlich konnte Lara Eschbach in das leere Goal das 7:2 erzielen und damit den Sieg für die Frau des UHC Waldkirch St. Gallens sichern.

Mit zwei Siegen in Folge fehlt den Damen nun nur noch einen Sieg für den Einzug in den Playoff-Final. Diesen können sie sich bereits nächsten Samstag beim Auswärtsspiel gegen Basel sichern.

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