Playoff-Ticket gesichert: HCR siegt in letzter Minute
Dank Manuel Maurers drei späten Toren besiegt der HC Rychenberg WASA St.Gallen 8:7 nach Verlängerung und sichert sich damit endgültig die Playoff-Teilnahme.

Wie der HC Rychenberg Winterthur mitteilt, ist dank eines 8:7-Sieges nach Verlängerung beim Schlusslicht St.Gallen die Playoff-Teilnahme des HCR nun auch rechnerisch in trockenen Tüchern. Drei späte Tore Manuel Maurers sorgen für ein erfreuliches Ende.
Drei Minuten waren in St. Gallen noch zu spielen, als das Heimteam seinen Vorsprung auf zwei Tore erhöhte. Dem HC Rychenberg schienen in einem Spiel, das zu gewinnen für jeden Playoff-Kandidaten Pflicht ist, die Felle endgültig davonzuschwimmen.
Doch einer hatte noch genügend viele Pfeile im Köcher. Manuel Maurer verwertete in der 58. Minute und 56 Sekunden vor dem Ende der regulären Spielzeit zwei Flippässe Oskar Weissbachs volley zum Ausgleich und rettete den HCR dadurch in die Verlängerung.
Und in dieser sicherte Maurer seinem Team mit einem cleveren Tor von hinter der Grundlinie auch noch den Bonuspunkt. Dieser sorgte dafür, dass der HCR in den verbleibenden drei Runden auch rechnerisch nicht mehr von einem Playoffplatz verdrängt werden kann.
Zu viele Chancen liegen gelassen
Dass die Winterthurer überhaupt in die missliche Lage geraten waren, die letzten drei Minuten mit dem Rücken zur Wand in Angriff nehmen zu müssen, hatten sie sich in erster Linie selber zuzuschreiben.
Nach anfänglichen Mühen mit der unkonventionellen Spielweise St. Gallens hatten sie das Diktat nach wenigen Minuten des Startdrittels und einem Eintorerückstand unmissverständlich an sich gerissen und dieses im weiteren Verlauf der Partie bloss für ein paar Wimpernschläge abgegeben.
Primär die Linie um Levin Conrad zeichnete dafür verantwortlich, dass aus der Kontrolle auch Torgefahr erwuchs. Mit viel Bewegung und Positionswechseln erzeugte sie erheblichen Druck und war wenig überraschend für die ersten vier Rychenberger Tore verantwortlich.
Zu viele Gegenstösse und Gegentore
Diese reichten allerdings nur für ein 4:4 nach vierzig Minuten. Ursache des unbefriedigenden Spielstandes war, dass der HCR im Startdrittel zu ungeduldig agiert und dadurch zu viele schnellen Gegenstoss und vier Gegentore erlaubt hatte.
Erst ab dem zweiten Abschnitt agierte er angemessen sorgfältig und kontrolliert, verpasste es jedoch, sich für seinen Aufwand gebührend zu belohnen. Immer wieder erarbeitete er sich erfolgsversprechende Torchancen, liess es aber an der nötigen Treffsicherheit im Abschluss vermissen.
Dieser Mangel und die St. Galler Effizienz bei seinen Weitschüssen verhinderten, dass der HCR schon vor der turbulenten Schlussphase entscheidend davonzog.










