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    Stromnetz-Erneuerung kommt vors Parlament

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    Gossau,

    Am 6. Januar 2026 berät das Gossauer Stadtparlament über einen Baukredit von 1,19 Millionen Franken für die Erneuerung des Elektrizitätsnetzes.

    Der Andreassaal in Gossau (SG).
    Der Andreassaal in Gossau (SG). - Nau.ch / Miriam Danielsson

    Wie die Stadt Gossau berichtet, entscheidet am 6. Januar 2026 das Gossauer Stadtparlament über den Baukredit von 1,19 Millionen Franken für die Netzerneuerung im Gebiet Gozenberg-/Talstrasse. Ebenfalls konstituiert sich das Parlament für das Jahr 2026.

    Das Elektrizitätsnetz im Gebiet Gozenberg- und Talstrasse ist über fünfzig Jahre alt. Grössere Verbraucher wie E-Mobil-Ladestationen oder Wärmepumpen können kaum angeschlossen werden.

    Auch Solarstrom kann nur begrenzt in das öffentliche Netz eingespeist werden. Deshalb soll die Netzinfrastruktur in diesem Gebiet erneuert werden. Dabei sollen alle Liegenschaften mit neuen Kabeln direkt ab einer Trafostation oder Verteilkabine versorgt werden.

    Ebenfalls wird die Strassenbeleuchtung teilweise erneuert. Für das Projekt beantragt der Stadtrat einen Kredit von 1,19 Millionen Franken. Die parlamentarische Baukommission unterstützt dies.

    Präsidium und Kommissionen neu zusammensetzen

    Eröffnet wird die Januarsitzung mit der Neubestellung der parlamentarischen Gremien für das Jahr 2026. Als Parlamentspräsidentin ist die derzeitige Vizepräsidentin Martina Uffer (GLP-FLiG) vorgesehen, als neuer Vizepräsident Patrick Huber (SP). Als Stimmenzählende nominiert sind Pascal Brander (SVP) und Simon Sigg (Die Mitte) sowie Ursula Kobler (FDP) als Ersatz.

    In der Geschäftsprüfungskommission sollen Matthias Ebneter (GLP-FLiG) für Martina Uffer und Pascal Fürer (SVP) für Markus Rosenberger Einsitz nehmen. In der vorberatenden Kommission Sportwelt soll Rebecca Meier an Stelle von Florian Kobler die SP-Fraktion vertreten.

    KI-Einsatz und Stadtklima

    Weiter sind die Antworten des Stadtrates auf zwei Interpellationen traktandiert. Pascal Fürer (SVP) und Christian Schlegel (GLP-FLiG) erkundigen sich nach dem Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Stadtverwaltung.

    Der Stadtrat sieht das grosse Potenzial von KI. Da aber noch viele rechtliche Fragen offen seien, habe sich Gossau der gemeinsamen Strategie des Kantons und der Vereinigung der St. Galler Gemeindepräsidien angeschlossen. Für rechtlich unbedenkliche Arbeiten würden KI-Tools jedoch bereits genutzt.

    Seit Jahren treffe die Stadt Massnahmen zur Verbesserung des Stadtklimas, beantwortet der Stadtrat den Vorstoss von Patrick Huber (SP). Mit Grünflächenziffer und Einordnungsverbot im neuen Baureglement soll auch auf privaten Grund Einfluss genommen werden können.

    Parlament tagt öffentlich im Fürstenlandsaal

    Eine Fachstelle Umwelt erachtet der Stadtrat nur als sinnvoll, sofern sowohl finanzielle Mittel als auch die gesetzlichen Grundlagen gegeben wären.

    Die öffentliche Parlamentssitzung mit anschliessendem öffentlichem Apéro vom Dienstag, 6. Januar 2025 im Fürstenlandsaal beginnt um 17 Uhr.

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