Die Frauen des UHC Waldkirch-St.Gallen starten mit einem klaren 8:4-Heimsieg in die Playoff-Finalserie gegen Aergera Giffers.
UHC Waldkirch-St.Gallen NLB: Geglückter Saisonstart
UHC Waldkirch-St.Gallen NLB: Geglückter Saisonstart. - UHC Waldkirch-St.Gallen
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Dass Aergera Giffers ein hartnäckiger Gegner sein wird, stellten die Fribourgerinnen gleich zu Beginn des Spiels am Samstagabend in der Sporthalle Tal der Demut in St. Gallen klar.

Nach nur fünf Minuten des ersten Drittels mussten die Ostschweizerinnen, nach nicht sehr starker Defensivarbeit, bereits dreimal den Ball hinter der eigenen Torlinie liegen sehen. Die Effizienz des Gegners liess sich sehen, vier Abschlüsse, daraus drei Tore.

Die St. Gallerinnen waren geweckt, in der siebten Spielminute verkürzte Charisse Baumann auf Pass von Petra Strittmatter auf 1:3 und das Heimteam fand mehr und mehr ins Spiel. Kurz vor Ende des ersten Drittels konnte Tamara Zogg auf Pass von Strittmatter auf 2:3 verkürzen.

Spieldiktat an sich genommen

Gleich zu Beginn des zweiten Drittels durften die St. Gallerinnen ihr Powerplay unter Beweis stellen, und Andrina Schaller glich die Partie auf Pass von Anina Beck auf 3:3 aus. Kurz darauf mussten die Fribourgerinnen den Ball erneut aus dem eigenen Tor fischen, da Anja Fritsche auf Pass von Vivienne Pema das Führungstor erzielte.

Die WaSanerinnen hatten das Spieldiktat an sich genommen und konnten gute Angriffe lancieren. Durch ein weiteres Powerplaytor und guter Spielweise konnte das Heimteam mit einer 6:3-Führung in die zweite Pause.

Das Gastteam konnte zu Beginn des Schlussdrittels durch ein Powerplaytor auf 6:4 verkürzen, danach wurde es etwas hektisch auf dem Feld. Die Ostschweizerinnen liessen den Fribourgerinnen zweitweise zu viel Platz, wodurch einige engen Situationen entstanden.

Doch das Heimteam liess sich den Sieg nicht mehr nehmen und legte in den letzten 10 Minuten nochmals eine Schippe drauf. In der 50. Spielminute schoss Andrina Schaller auf Pass von Livia Resegatti das 7:4 und Resegatti wiederum auf Pass von Schaller das Tor zum 8:4 Schlussresultat ins leere Tor.

Mangelnde Effizienz am Sonntag

Mit dem Ziel, den Drive vom Samstag mitzunehmen, reisten die St. Gallerinnen am Sonntag nach Giffers. Sie dominierten die ersten Minuten des Spiels und konnten sich viele Chancen erarbeiten. In der 10. Minute konnte Charisse Baumann auf Pass von Tamara Zogg ein Powerplay ausnutzen und traf zur 1:0 Führung.

Obwohl das Spiel mehrheitlich unter Kontrolle schien, konnten keine weiteren Tore erzielt werden – auch nicht in mehreren Überzahl-Situationen, die folgten. Im Gegenzug hatte Aergera Giffers die Möglichkeit die Partie mit einem Penalty auszugleichen, welche jedoch durch die starke Abwehr des jungen Goalies Sascha Egger verhindert wurde.

Durch einen Konter gelang den Fribourgerinnen in der 53. Minute der Ausgleich. Fünf Minuten später konnte Andrina Schaller auf Pass von Lara Eschbach den Ball hinter die Torlinie des Gegners setzen. Ein Empty-Neter in der letzten Minute konnte leider nicht realisiert werden und die St. Gallerinnen mussten 11 Sekunden vor Schluss den Ausgleich hinnehmen.

Durch eine Einzelaktion von Buri nach einer Minute in der Verlängerung konnte Aergera Giffers die Playoff-Serie ausgleichen. Das nächste Spiel in der Best-of-Five-Serie findet am Donnerstag, 17. März 2022, um 20 Uhr in der Sporthalle Tal der Demut statt.

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