Nach Rutschung: Sicherungsarbeiten in der Wagenrunse
Nach einer Rutschung in der Wagenrunse plant Glarus Süd Sicherungsarbeiten. Instabile Bäume werden gefällt und eine beschädigte Entwässerung instand gestellt.

Wie die Gemeinde Glarus Süd mitteilt, kam es in der Nacht vom 21. auf den 22. Februar 2026 in der Ostflanke der Wagenrunse infolge von Niederschlägen und Schneeschmelze zu einer spontanen Rutschung. Wenige Tausend Kubikmeter Material lösten sich aus der steilen Flanke und bewegten sich in Richtung Bachlauf.
Die Gemeinde informiert über das Ereignis sowie über anstehende Sicherungsarbeiten im Gebiet der Wagenrunse. Wenige Tausend Kubikmeter Material lösten sich in der Nacht vom 21. auf den 22. Februar 2026 aus der steilen Ostflanke der Wagenrunse und rutschten mehrere Meter in Richtung Bachlauf.
Ein Teil des Materials liegt nun in unmittelbarer Nähe des Gerinnes und kann bei künftigen Starkniederschlägen in den neu erstellten Geschiebesammler verfrachtet werden. Die Anlage ist für solche Ereignisse dimensioniert und kann entsprechende Materialmengen aufnehmen.
Sicherungsarbeiten an Entwässerung und Waldbestand
Durch die Rutschung wurde eine temporäre Ableitung der Wagenrunsequelle beschädigt. Zudem sind mehrere Bäume am Rand der Rutschung instabil geworden. Um zu verhindern, dass diese in den Bachlauf fallen und zusammen mit Rutschmaterial zu einem Aufstau führen, werden die betroffenen Bäume gefällt.
Gleichzeitig wird die beschädigte Entwässerung wieder instand gestellt. Sofern es die Witterungsbedingungen zulassen, beginnen die Arbeiten voraussichtlich Mitte März. Die Bäume werden aus Sicherheitsgründen mit einem Helikopter ausgeflogen. Dabei kann es im Gebiet der Wagenrunse zeitweise zu erhöhten Lärmemissionen kommen.
Rückbau der alten Herrenstrasse
Parallel dazu erfolgen Arbeiten innerhalb des Geschiebesammlers. Dort wird die alte Herrenstrasse zurückgebaut. Die Werkleitungen, die sich bisher im alten Strassentrassee befanden, wurden inzwischen in die neu erstellte Herrenstrasse verlegt.
Mit dem Rückbau kann die Ablagerungskapazität des Geschiebesammlers weiter vergrössert werden.
Nachrutschungen möglich
Weitere Nachrutschungen aus der instabilen Flanke sind möglich und werden auch erwartet. Sie sind Teil der natürlichen Entwicklung in diesem Gebiet.
Die bestehenden Schutzmassnahmen, insbesondere der Geschiebesammler sowie der gebaute Schutzdamm, sind genau für solche Ereignisse vorgesehen und erhöhen die Sicherheit im Gebiet.









