Grüne

    Grüne Kanton Glarus sagen am 14. Juni zweimal Nein

    Grüne Kanton Glarus
    Grüne Kanton Glarus

    Glarus,

    Die Grünen Kanton Glarus sagen am 14. Juni 2026 geschlossen Nein zur SVP-Initiative «10-Millionen-Schweiz» und Nein zur Änderung des Zivildienstgesetzes.

    SVP Initiative
    Am 14. Juni kommt die Volksinitiative der SVP mit dem Titel «Keine 10-Millionen-Schweiz» zur Abstimmung. - Keystone

    Die Grünen des Kantons Glarus fassen einstimmig die Nein-Parole zur SVP-Volksinitiative «Für eine massvolle Zuwanderung» (10-Millionen-Initiative) sowie zur Änderung des Zivildienstgesetzes.

    Beide Vorlagen greifen Grundwerte der Schweiz an, statt echte Lösungen zu liefern.

    Nein zur 10-Millionen-Initiative

    Die Grünen Glarus nehmen die Anliegen der Initiative ernst: Wohnungsnot, steigende Mieten, Zersiedelung und überfüllte Züge sind reale Probleme. Auch Druck auf Löhne und Arbeitsplätze sowie das Gefühl, im eigenen Land fremd zu werden, müssen ernst genommen werden. Doch die Initiative löst diese Probleme nicht – sie verschlimmert sie.

    Da Grenzgänger und L-Ausweis-Inhabende nicht erfasst werden, bleibt die Wirkung auf das Bevölkerungswachstum unsicher. Sicher hingegen wären: der Verlust Tausender Stellen im Exportsektor, akuter Personalmangel in Pflege und Bau sowie eine deutliche Schwächung von Wohlstand und Kaufkraft durch die Kündigung der Bilateralen.

    Echte Lösungen sind möglich – auf allen staatlichen Ebenen, durch das bewährte Schweizer Gesetzgebungssystem: eine konsequente Raumplanung, welche die Zersiedelung bremst und Wohnraum schützt; ein stärkerer Lohnschutz, der faire Bedingungen für alle Arbeitnehmenden sichert; und eine Abkehr von subventionierten Parkplätzen zugunsten von Investitionen in den öffentlichen Verkehr.

    Komplexe Probleme brauchen durchdachte Antworten – und keine Verfassungsartikel, die unsere Beziehungen zu Europa zerstören.

    Nein zur Schwächung des Zivildienstes

    Das Milizprinzip ist ein Fundament der Schweiz – die Armee ist die Norm, der Zivildienst eine anerkannte Alternative.

    Die Idee, den Zivildienst durch gesetzliche Hürden zu beschränken, um der Armee mehr Personal zuzuführen, ist kontraproduktiv. Wer den Zivildienst unattraktiver macht, schwächt das Milizprinzip als Ganzes. Die eigentlichen Probleme der Armee – dazu gehören unter anderen finanzielle Misswirtschaft, fragwürdige Beschaffungsentscheide, sexuelle und rassistische Vorfälle – werden so nicht behoben.

    Junge Menschen wenden sich nicht ab, weil sie «zu weich» sind, sondern weil Vertrauen und Attraktivität fehlen. Deshalb Nein zur Änderung des Zivildienstgesetzes.

    Zweimal Nein am 14. Juni – und ein klares Bekenntnis zu einer Politik, die Probleme wirklich löst. Wer den Grünen vertraut, hat am selben Tag auch die Möglichkeit, dies bei den Landratswahlen zum Ausdruck zu bringen.

    Kommentare

    User #5432 (nicht angemeldet)

    Die Grünen und Roten sind sehr gefährlich für die Schweiz!!

    User #6401 (nicht angemeldet)

    Ja die Grünen haben Ähnlichkeit mit Schnittlauch - Aussen grün und Innen hohl..

    Weiterlesen

    geld
    252 Interaktionen
    Geldnot
    Suhrental Bussen
    64 Interaktionen
    Trinkwasser knapp

    MEHR GRüNE

    Kanton Luzern
    2 Interaktionen
    Kanton Luzern
    11 Interaktionen
    Zürich
    4 Interaktionen
    Waldenburger Gemeindepräsidentin
    13 Interaktionen
    Laura Gantenbein

    MEHR AUS RHEINTAL

    Altstätten SG
    Altstätten SG
    Widnau SG
    Widnau SG
    Widnau SG
    Widnau SG
    Widnau SG
    Widnau SG