Wie die Gemeinde Frutigen mitteilt, hat sich das Regionale Führungsorgan Gehrihorn am 16. November 2022 das Jahr 2022 Revue passieren lassen.
Die Gemeindeverwaltung Frutigen.
Die Gemeindeverwaltung Frutigen. - Nau.ch / Ueli Hiltpold
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Am 16. November 2022 erhielt das RFO Gehrihorn mit ihren 38 Mitgliedern das Gastrecht in Kandersteg.

Jürg Lüdi, Chef RFO Gehrihorn, bedankte sich bei allen Mitgliedern für ihre tadellose Arbeit.

Auch wenn das 2022 (bisher) als ruhiges Jahr bezeichnet werden kann, wies er auf die Wichtigkeit dieser Organisation hin, die bei ausserordentlichen Lagen innert kürzester Zeit funktionieren muss.

Im April hat die Überprüfung durch den Kanton (Amt für Bevölkerungsschutz, Sport und Militär (BSM) stattgefunden.

Die Mitglieder erwarten spannende Übungen

Der Abschlussbericht attestiert dem RFO, dass dieses seine Aufgaben zielgerichtet wahrnimmt und einsatzbereit ist. Das zeigt, dass der richtige Weg verfolgt wird.

Für das Jahr 2023 erwarten die Mitglieder spannende Übungen zu aktuellen Herausforderungen.

Sei dies der «Spitze Stei» in Kandersteg, die drohende Strommangellange, das Munitionslager in Mitholz oder die Errichtung der Notfalltreffpunkte in allen vier Anschlussgemeinden.

Die einzelnen Themen können bei Übungen zu möglichen Szenarien bestens vorbereitet und die dafür notwendigen Checklisten erstellt werden.

Die Bewältigung von Katastrophen und Notlagen

Die Gemeinden Frutigen, Kandergrund, Reichenbach und Kandersteg bilden ein gemeinsames Regionales Führungsorgan, genannt RFO Gehrihorn.

Das Führungsorgan mit seinen Mitgliedern ist eine Milizorganisation und wird jährlich mit Übungen, Schulungen und Rapporten auf den eigentlichen Zweck vorbereitet: Die Bewältigung von Katastrophen und Notlagen.

Denn im Falle eines Ereignisses ist die Führung aller Einsatzkräfte wesentlich für den effizienten und erfolgreichen Einsatz.

Die Arbeit des RFO Gehrihorn ist in der Bevölkerung wenig bekannt, was bedeutet, dass man glücklicherweise in letzter Zeit von Notlagen und Katastrophen verschont blieb.

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