42 Kommissionsmitglieder starten in neue Legislatur
Der Gemeinderat Frutigen hat 42 Personen für zehn Gemeinde- und vier regionale Kommissionen bestimmt und damit die Legislatur 2026–2029 offiziell gestartet.

Wie die Gemeinde Frutigen berichtet, wählte der Gemeinderat an seiner ersten Sitzung der Legislatur 2026 bis 2029 insgesamt 42 Personen in zehn Gemeinde- und vier regionale Kommissionen.
Gemeinderatspräsident Thomas Gyseler begrüsste den nach den Gemeindewahlen vom 16. November 2025 erstmals offiziell tagenden «neuen Gemeinderat» im Gemeinderatszimmer des um- und ausgebauten Gemeindehauses.
Er hiess alle neu- und wiedergewählten Gemeinderäte willkommen, präsentierte seine Vorstellungen und Erwartungen an eine Kollegialbehörde und wünschte ihnen in ihren Funktionen alles Gute sowie im Umgang mit der Bevölkerung stets ein «gutes Gschpüri».
Parteienanteile bestimmen Mandatsverteilung
Zu Beginn einer neuen Legislatur sind gemäss Anhang 2 der Gemeindeordnung die Mitglieder der ständigen Kommissionen neu oder wiederzuwählen. Die Amtsdauer ist in der Gemeinde Frutigen auf zwei mal vier Jahre beschränkt.
Deshalb schied rund die Hälfte der Mitglieder aufgrund der Amtszeitbeschränkung aus. Gemäss Art. 51 der Gemeindeordnung berücksichtigt der Gemeinderat bei den Kommissionswahlen den Wähleranteil der Parteien anlässlich der vorangegangenen Gemeinderatswahlen.
42 Kommissionssitze nach Parteienanteil vergeben
Aus diesem Grund wurden die Parteipräsidien vom Gemeinderatsbüro vorgängig zu einer Koordinationssitzung eingeladen, um gemeinsam die insgesamt 42 Kommissionssitze aufzuteilen.
EDU acht Sitze (vor vier Jahren acht Sitze), EVP drei Sitze (fünf), Liberales Frutigen zehn Sitze (zwölf), SP sieben Sitze (vier) und SVP 14 Sitze (14).
Nach Prüfung der Wählbarkeit konnten alle vorgeschlagenen Personen für die Legislatur 2026 bis 2029 gewählt werden. Ende Januar 2026 findet für sie ein Ausbildungshalbtag statt.










