Seit Anfang 2021 treiben falsche Polizisten per Telefon ihr Unwesen. Ziel sind ältere, zum Teil betagte Personen. Die Kantonspolizei Freiburg mahnt zu Vorsicht.
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Seit Anfang Jahr treiben Telefonbetrüger-innen ihr Unwesen in mehreren Kantonen der Schweiz, auch Freiburg ist stark betroffen. Bis dato wurden in unserem Kanton über zwanzig Fälle gemeldet, mit einer Schadenssumme von 100'000. In den meisten Fällen blieb es allerdings bei einem Versuch.

Die Vorgehensweise ist praktisch immer gleich. Die Betrüger-innen legitimieren sich am Telefon im Wesentlichen als Polizistinnen oder Polizisten und bitten die Ahnungslosen keinesfalls aufzulegen.

Die Betrüger versuchen mehrere zehntausend Franken zu erbeuten

Sie erklären, dass ein Familienmitglied, Sohn oder Tochter, in einen Verkehrsunfall verwickelt ist und sich derzeit in Haft befindet oder die Unfallbeteiligten hospitalisiert wurden.

Die Betrüger sagen dem vermeintlichen Opfer dann, dass der betroffene Familienangehörige einen bestimmten Betrag zahlen müsse, um entweder die Krankenhauskosten zu decken oder eine Kaution für seine Freilassung zu hinterlegen.

Dabei handelt es vielfach um mehrere zehntausend Schweizerfranken pro Anruf. Eine falsche Polizistin oder ein falscher Polizist in Zivil holt das Geld anschliessend an einem vereinbarten Treffpunkt ab.

Die Polizei rät zur Vorsicht

Die Polizei rät dringend: Sofort aufzulegen, wenn Druck beim Gespräch verwendet wird; Nie auf Geldforderungen einzugehen; Nie Wertsachen oder Bargeld an unbekannte Personen zu übergeben; Warnungen von Bankangestellten ernstzunehmen; Verdächtige Situationen umgehend der Polizei unter 117 zu melden.

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