Freiburger Generalstaatsanwalt: «Man kann nicht alles verhindern»

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Fribourg,

Der Generalstaatsanwalt des Kantons Freiburg, Raphaël Bourquin, führt die Brandtragödie von Kerzers nicht auf schicksalhafte Umstände zurück. «Es wurde alles unternommen, und die Prävention funktioniert. Aber man kann nicht alles verhindern», sagte er in einem Interview.

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Der Generalstaatsanwalt des Kantons Freiburg, Raphaël Bourquin. - keystone

«Im vorliegenden Fall sind wir mit einem atypischen Fall konfrontiert, und es handelt sich um eine isolierte Tat», sagte Bourquin in dem Interview, das die Zeitung «La Liberté» am Freitag abdruckte. Darin kommt der Generalstaatsanwalt auch darauf zurück, dass der Täter von der Berner Polizei gesucht wurde.

«Es handelt sich um ein Verfahren zwischen den kantonalen Polizeikorps, und die Zusammenarbeit funktioniert sehr gut», sagte Bourquin. «Die Person wurde noch nicht lange gesucht. Musste diese Information über die Kantonsgrenzen hinaus verbreitet werden? Davon bin ich nicht überzeugt.»

Ein psychisch instabiler Mann hatte sich am Dienstagabend in einem Postauto in Kerzers selbst angezündet. Bei dem Brand kamen fünf weitere Menschen ums Leben, fünf wurden zum Teil schwer verletzt.

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Kommentare

User #9637 (nicht angemeldet)

Er hätte das ja in se7nem Camper erledigen können. dann wäre niemand zu Schaden gekommen. Er hätte im Spital besser übereacht werden sollen. Der Beistand hätte daa besser regeln müssen

User #2056 (nicht angemeldet)

Warum werden offentsichtlich problematische Personen nicht besser kontrolliert ? Es gibt ja doch genügend Leute die einen Job suchen und diese müssen nicht einmal Psycholgisch Geschuld sein. Der reine Menschenverstand würde es schon tun - zumindest bei den meisten

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