Kunstwerke und Archive erzählen Stadtgeschichte

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Fribourg,

Die Ausstellung «Freiburg·Kunst·Archiv» zeigt bis 19. April im Atelier über 100 Kunstwerke und Archivdokumente aus Sammlungen der Stadt und der Burgergemeinde.

Freiburg
Blick von Bourguillon auf die Stadt Freiburg mit dem Katzenturm. - Keystone

Wie die Stadt Freiburg berichtet, enthüllt sie mit «Freiburg·Kunst·Archiv.Die Stadt stellt sich aus» die vielfältigen Facetten ihrer Geschichte, indem sie Kunst und Archive auf neuartige Weise miteinander in Dialog treten lässt.

Über hundert Kunstwerke und Archivdokumente, die selten in einer solchen Zusammenstellung gezeigt werden, können vom 14. März bis zum 19. April im Atelier besichtigt werden.

Die Ausstellung «Freiburg·Kunst·Archiv.Die Stadt stellt sich aus» ist eine Einladung, die Fülle und Vielfalt der Kulturgutsammlungen der Stadt Freiburg und der Burgergemeinde Freiburg zu entdecken. Sie bringt selten ausgestellte, oft wenig bekannte, teilweise unveröffentlichte Kunstwerke und Dokumente ans Licht, die für die ganze Bevölkerung ein wertvolles Erbe darstellen.

Sie offenbart die aktive Rolle der Gemeinde als Kulturakteurin und Hüterin des Kulturguts und zeigt, wie Kunst mit der Geschichte im Dialog steht und das Bild der Stadt nachhaltig formt.

Von der Entstehung bis zum zeitgenössischen Kunstschaffen

Diese vom Stadtarchiv in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt organisierte Ausstellung ist eine Reise durch die Zeit, die das Verständnis der Stadt und ihrer politische, soziale, kulturelle und künstlerische Geschichte vertieft. Die Räume des Atelier bilden einen würdigen Rahmen für die Kunstwerke und Archivdokumente, die selten so zahlreich und in einer solchen Zusammensetzung gezeigt werden.

Rund hundert Objekte wurden aus den Beständen und Sammlungen ausgewählt, um auf drei Stockwerken ausgestellt zu werden. Mit neun chronologischen Themenbereichen führt die Ausstellung von der Entstehung der Gemeindebehörden bis zum zeitgenössischen Kunstschaffen durch die grossen Epochen der Geschichte der Freiburger Hauptstadt.

Auf diese Art werden die vielfältigen Facetten Freiburgs zwischen städtebaulichen Verwandlungen, Verbindung zur Kunst und touristischer Darstellung erkundet:

Einblicke in verschiedene Epochen

«Neue Machtverhältnisse» setzt mit Möbeln, Archivdokumenten und den ersten von der Gemeinde erworbenen Kunstwerken die Gründung der Gemeindeverwaltung/Gemeinde zu Beginn des 19. Jahrhunderts in Szene.

«Burgquartier im Wandel» zeigt vor allem mit den Sammlungen der Burgergemeinde Freiburg die Veränderungen der Stadt Freiburg zwischen städtischem Wachstum und malerischen Darstellungen.

«Künstleratelier mit Aussicht» befasst sich mit der Art und Weise, wie die Kunst mit dem Kunstatelier des Maison Vicarino und mit dem Burgerhaus mitten in Freiburg gefördert wurde.

Kuriositäten, Identität und moderne Kunst

Das «Kabinett für Kunst und Wissenschaft» zeigt die enzyklopädische Vision und das Interesse an der Kunst von Persönlichkeiten Jean Dubas und seiner Frau Marie-Jeanne Dubas-Cuony: Kompass mit Alhidade, Astrolabium, Winkelmesser, Laterna magica und Apothekenobjekte, um nur einige der Kuriositäten dieses aussergewöhnlich reichen Bestands aufzuzählen, der der Stadt vermacht wurde.

«Swissness» ist eine Anspielung auf die Schweizer Identität, die dank dem Freiburger Unternehmer Jean Moosbrugger bis in London Erfolg hat.

In «Moderne Einflüsse» wird eine Generation von Malern ausgestellt, die über die Berufsfachschule aber auch über ihre Ausbildungen an ausländischen Kunsthochschulen Generationen von Künstlerinnen und Künstlern beeinflusst haben.

Kunst zwischen Vergangenheit und Gegenwart

«Zeitgenössischer Dialog» enthüllt eine Auswahl von Kunstwerken, die das Kulturamt erworben hat, wo moderne Werke mit älteren Stücken im Dialog stehen und die vielfältige Praxis der Freiburger Künstlerinnen und Künstler widerspiegeln.

«Es lebe der Tourismus» zeigt, wie Freiburg ein Verkehrsbüro erhielt und sich namentlich mit der Plakatreihe, welche die Vorzüge der Stadt und der Region anpries, am Aufschwung der Werbung beteiligte.

«Kunst in der Stadt» befasst sich im Videoformat mit den Kunstwerken im Besitz der Stadt, die im öffentlichen Raum ausgestellt sind.

Ausstellung mit vielfältigem Rahmenprogramm

Die Ausstellung wird am 13. März um 18 Uhr im Beisein des Gemeinderats in corpore offiziell eröffnet. Die Ausstellung wird durch ein Vermittlungsprogramm begleitet, das öffentliche Führungen, Vorträge und Workshops für Kinder und Familien umfasst.

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