Die Kantonspolizei Thurgau zieht eine positive Bilanz nach der Euro 2020. Es kam zu keinen gravierenden Zwischenfällen.
Kantonspolizei Thurgau
Ein Fahrzeug der Kantonspolizei Thurgau. (Archivbild) - Kantonspolizei Thurgau

Die Kantonspolizei Thurgau war während der Fussballeuropameisterschaft präsent und begleitete die Freudenkundgebungen der Fans nach den Spielen. Die Einsätze konzentrierten sich vor allem in den Städten Kreuzlingen im Bereich Boulevard, in Frauenfeld beim Postkreisel und vereinzelt im Oberthurgau. Aufgrund von Autokorso kam es in den beiden Städten zu Staus, teilweise mussten vorübergehend Streckenabschnitte respektive Zufahrten für den Verkehr gesperrt werden.

Nach der Schweizer Niederlage gegen Spanien am 2. Juli kam es beim Postkreisel in Frauenfeld zu einem Einsatz. Ein 21-Jähriger bewarf Autos mit Gegenständen, entwendete eine Spanienfahne und wurde gegen einen Autofahrer tätlich. Die anwesenden Personen und Einsatzkräfte beschimpfte er aufs Übelste. Ein 25-Jähriger wollte darauf die Polizisten an der Intervention hindern. Die beiden alkoholisierten Schweizer mussten zur Wahrung der öffentlichen Sicherheit in polizeilichen Gewahrsam genommen werden.

Während und im Anschluss an das Turnierfinale gingen insgesamt sieben Meldungen wegen Ruhestörungen ein. Anwohner beklagten sich in den Regionen Frauenfeld und Kreuzlingen über gezündetes Feuerwerk und hupende Autos. In den beiden Stadtzentren versammelten sich jeweils mehrere hundert Personen. Es kam nach bisherigen Erkenntnissen zu keinen Zwischenfällen.

Die Kantonspolizei Thurgau zieht für die gesamte Dauer der Europameisterschaft ein positives Fazit. Die vorangekündigten Regeln wurden grösstenteils eingehalten und die Fans feierten mehrheitlich in friedlicher Stimmung.

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