Die Fachstelle Kinder- und Jugendanimation 20gi zieht von der Rheinstrasse 20 ins Holdertor. Der freie Platz im Haus 20gi soll als Jugendhaus genutzt werden.
Das Schloss Frauenfeld am Rathausplatz.
Das Schloss Frauenfeld am Rathausplatz. - Nau.ch / Miriam Danielsson

«Wir möchten, dass die Jugendlichen mehr Räume haben, um zu verweilen und ihre eigenen Ideen umzusetzen», erläutert Sereina Bonde, Leiterin der Fachstelle Kinder- und Jugendanimation 20gi.

Deshalb räume das 20gi-Team die Büros im ersten Stock an der Rheinstrasse 20 und ziehe neu ins Holdertor. Die freien Räume an der Rheinstrasse stehen dann vollumfänglich den Jugendlichen zur Verfügung.

«Die Frauenfelder Jugend erhält somit ein zentral gelegenes Jugendhaus, das vom 20gi-Team begleitet wird. Dort können sich die Jugendlichen zurückziehen, kreativ sein und gemeinsam Ideen entwickeln und diese umsetzen», ergänzt Sereina Bonde.

Im Gebäude «Rotfarb» an der Schlossmühlestrasse soll zudem ein Magazin mit einer Kreativwerkstatt entstehen. Die Angebote für Kinder werden künftig vermehrt in die Quartiere und somit näher zum Lebensumfeld der Kinder gebracht.

Die Jugendlichen sollen genügend eigene Räume haben

Der 20gi-Treff an der Rheinstrasse 21 wird geschlossen und mit ihm auch der Mittelstufen-Treff.  Die Probe- und Tanzräume in der ehemaligen Zivilschutzanlage im Schulhaus Oberwiesen gehen von der Fachstelle für Kinder- und Jugendanimation ans Amt für Kultur über.

Mit dem Umzug ins Holdertor erhofft sich das 20gi-Team einerseits mehr Nähe zur Stadtverwaltung. Andererseits ist es wichtig, dass die Jugendlichen genügend eigene Räume haben, in denen sie unter sich sein können.

«Im Haus 20gi können wir dieses Bedürfnis erfüllen», ist Sereina Bonde überzeugt. Die Jugendlichen können hier im Parterre unbeschwert zusammen sein, haben im ersten Stock Platz, um beispielsweise Hausaufgaben zu erledigen oder Bewerbungen zu schreiben und dürfen im Untergeschoss einen Partyraum nutzen.

Bei der Angebotsgestaltung werden die Jugendlichen aktiv eingebunden. Dafür sollen im Jahr 2022 die Bedürfnisse für Jugendangebote und Jugendräume aller Jugendlichen in der Stadt erhoben werden.