Thurgauer Unternehmen, die von der Coronakrise wirtschaftlich hart getroffen wurden, erhalten rund 73 Millionen Franken an Härtefall-Hilfe. Über 90 Prozent der Beiträge müssen nicht zurückbezahlt werden. Gesuche können noch bis Mittwoch um 24 Uhr gestellt werden.
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Das Thurgauer Regierungsgebäude, aufgenommen bei den Wahlen im Kanton, am Sonntag, 15. März 2020, in Frauenfeld. - keystone

Nach dem 30. Juni werden Härtefall-Gesuche nicht mehr entgegengenommen, wie das Thurgauer Amt für Wirtschaft und Arbeit am Mittwoch mitteilte. Bis und mit Dienstag bewilligte der Kanton 562 Entschädigungen. Von den knapp 73 Millionen Franken wurden 70,7 Millionen Franken als Beiträge à-fonds-perdu gewährt.

Betriebe, die auf Weisung der Behörden mindestens 40 Tage lang geschlossen werden mussten, erhalten die Härtefall-Hilfe zu 100 Prozent à-fonds-perdu. Weitere Betriebe mit einem corona-bedingten Umsatzverlust von mindestens 40 Prozent müssen die Darlehen zu einem Viertel zurückzahlen.

Einige der Entschädigungen und Umwandlungen in nicht rückzahlbare Darlehen seien noch in Bearbeitung, heisst es. 40 Härtefallgesuche lehnte der Kanton ab, weil gesetzliche Vorgaben nicht erfüllt waren. Durchschnittlich erhielten die Unternehmen etwa 130'000 Franken an Härtefall-Hilfe für durchschnittlich 8,5 Mitarbeitende.

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