Bündner SP wählt im Februar neuen Präsidenten

Die Bündner Sozialdemokraten wählen am 20. Februar nächsten Jahres einen neuen Parteipräsidenten oder eine neue -präsidentin. Bis dahin wird die SP interimistisch von der 23-jährigen Vizepräsidentin und Grossrätin Juli Müller aus Felsberg geführt.

Chur
Die Stadt Chur in Graubünden. - Keystone

Die Bündner Sozialdemokraten wählen am 20. Februar nächsten Jahres einen neuen Parteipräsidenten oder eine neue -präsidentin. Bis dahin wird die SP interimistisch von der 23-jährigen Vizepräsidentin und Grossrätin Juli Müller aus Felsberg geführt.

Der Grund für die anstehende Neubesetzung an der Parteispitze ist der Ausgang des zweiten Wahlgangs um das Amt des Davoser Landammanns von Ende November, wie die Partei am Dienstag mitteilte. Völlig überraschend schwang SP-Parteipräsident Philipp Wilhelm oben aus.

In Funktion als Landammann tritt Wilhelm Anfang nächsten Jahres. Er ist der erste SP-Politiker, der zum Davoser Regierungschef gewählt wurde. Das Amt ist ansonsten eine Domäne der FDP.

Der 32-jährige Wilhelm, Architekt von Beruf, übernahm die Leitung der Partei im April 2016. Bei den Grossratswahlen 2018 erzielte die SP unter seiner Führung mit 18 Sitzen im 120-köpfigen Parlament ihr bisher beste Ergebnis. Angesprochen auf eine mögliche Nachfolgerin oder einen Nachfolger im Parteipräsidium, sagte Wilhelm am Dienstag auf Anfrage, die Partei habe «einen ganzen Strauss voller guter Leute».

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